"trend"-Umfrage: 82 Prozent der Österreicher wollen, dass Erdogan-Fans zurück in die Türkei gehen

79 Prozent für Bevorzugung von Österreichern am Arbeits- und Wohnungsmarkt – Mehrheit erachtet Political Correctness für ungerechtfertigt

Wien (OTS) - Was man in der Öffentlichkeit sagen darf und was nicht, hat sich seit Beginn der Flüchtlingswelle stark verändert. Eine deutliche Mehrheit der Österreicher hält Political Correctness – die Rücksichtnahme auf Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, sozialen Kriterien etc. – inzwischen für nicht gerechtfertigt. Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend" befürworten 65 Prozent der Befragten, dass Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens stärker Klartext sprechen sollten. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe.

"trend" befragte die Österreicher auch zu einer Reihe von Statements, die vielfach als politisch unkorrekt gelten. Das überraschende Ergebnis: 82 Prozent stimmen der Aussage zu, dass in Österreich lebende Türken, die beim Verfassungsreferendum am 16. April im Sinne des Präsidenten Erdogan gestimmt haben, in die Türkei zurückgehen sollten. 73 Prozent sind der Meinung, dass viele Flüchtlinge, die 2015 und 2016 nach Österreich gekommen sind, keine wirklichen Kriegsflüchtlinge waren. Und auch das politisch immer stärker propagierte "Österreich zuerst"-Prinzip ist inzwischen mehrheitsfähig: 79 Prozent stimmen der Aussage zu, Österreicher sollten am Arbeitsmarkt, beim Studieren und bei der Vergabe von Wohnungen bevorzugt werden.

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