• 26.04.2017, 22:00:01
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  • OTS0267

Neues Volksblatt: "Mai-Scherz" von Herbert SCHICHO

Ausgabe vom 27. April 2017

Utl.: Ausgabe vom 27. April 2017 =

Linz (OTS) - Nicht nur Brauchtumsfreunde, sondern auch die Genossen
haben derzeit alle Hände voll zu tun. Ja, der 1. Mai wirft seine
Schatten voraus. Und während erstere sich darüber den Kopf
zerbrechen, wie sie den Baum diebstahlsicher machen, wollen die roten
Strategen ihre Kampagnen-Fähigkeit beweisen: Die Arbeiterkammer
verkauft via Rap ihre Leistungskarte als Waffe gegen ausbeuterische
Unternehmer. Wer das Video gesehen hat, fragt sich, was ist älter:
der Mantel von Präsident Kalliauer, die Katze im Schlussbild oder der
klassenkämpferische Ton, der bereits zu groben Verstimmungen in der
Sozialpartnerschaft führt. Gestern legten nun die Landespartei und
ihre Vorsitzende Birgit Gerstorfer nach und präsentierten ihre Vision
einer Kampagne — dabei wird gedichtet: „KMU. EPU. Yabadabadoo“, dabei
wird gewortspielt: „Arbeitnehmer sind komplett beschteuert“ und wir
erfahren auch, dass Birgit gegen Scheißjobs und „penetrant“ ist. Zu
gefährlichen Missverständnissen könnte der Slogan „Gleiches Gehalt,
teureres Leben? Schluss damit.“ führen. Und vermutlich am Linzer
Hauptplatz vor dem Fenster von SPÖ-Bürgermeister Luger wird
Gerstorfer das Plakat mit dem Spruch „Für interne Streitereien hab
ich leider keine Zeit“ positionieren. Bisher gab es ja nur zum 1.
April eine Scherzpflicht, doch entweder ist die SPÖ Oberösterreich
ein wenig langsam, oder sie will einen neuen Trend setzen: Den
Mai-Scherz.

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