• 26.04.2017, 13:30:16
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  • OTS0183

karriere.at Umfrage: Lärm im Großraumbüro – Acht von zehn Arbeitnehmer leiden unter Geräuschkulisse

Alle Hierarchieebenen betroffen – nur 7 Prozent mögen die Betriebsamkeit

152 Unternehmensvertreter; Online-Voting

Utl.: Alle Hierarchieebenen betroffen – nur 7 Prozent mögen die
Betriebsamkeit =

Linz (OTS) - Telefone läuten, Drucker surren, Kollegen tratschen:
Alltag in österreichischen Großraumbüros, auch am heutigen "Tag gegen
Lärm". Wie wirkt sich eine lebhafte Arbeitsumgebung aber auf die
Produktivität der Mitarbeiter aus? karriere.at, Österreichs größtes
Karriereportal, befragte dazu 501 Arbeitnehmer und 152
Unternehmensvertreter (HR-Manager und Führungskräfte) per
Online-Voting. Das Ergebnis des Stimmungsbildes zeigt, dass
Konzentration über alle Führungsebenen hinweg ein knappes Gut ist.

Insgesamt acht von zehn Arbeitnehmern fühlen sich massiv durch Lärm
in ihrer Arbeitsumgebung beeinflusst: So berichtet mehr als jeder
zweite Umfrageteilnehmer auf Arbeitnehmerseite (55 Prozent), dass
fokussierte Arbeit nur phasenweise möglich ist. Ein Viertel (26
Prozent) meint zudem, dass die Geräuschkulisse die
Konzentrationsfähigkeit immer einschränkt. Zwölf Prozent der
Befragten schaffen es, sich mit Kopfhörern ihre akustische Insel zu
erschaffen, um konzentriert arbeiten zu können. Nur ein kleiner Teil
(7 Prozent) kann die Betriebsamkeit in seiner Arbeitsumgebung sogar
genießen.

Nur marginal anders fällt die Befragung der Arbeitgeberseite aus: 63
Prozent der Voting-Teilnehmer können sich nur phasenweise
konzentrieren, 17 Prozent sehen Lärm als Grund für ständige
Ablenkung. Jeweils zehn Prozent der Unternehmensvertreter empfinden
Lärm als positiv oder entfliehen der allgemeinen Geräuschkulisse
durch Kopfhörer.

„Ruhe- und Rückzugszonen einplanen“
„Der Trend vieler Unternehmen hin zu flacheren Führungsstrukturen und
Projektarbeit hat auch einen Schwund der Einzel-Büros mit sich
gebracht, was auch die ähnlichen Abstimmungsergebnisse von
Arbeitnehmern und Führungskräften bestätigen. Grundsätzlich macht
eine offene Büroarchitektur die Zusammenarbeit leichter und
verbessert die Kommunikation im Team“, resümiert Jürgen Smid,
geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at.

Mehrpersonen-Büros bringen aber sowohl für Arbeitnehmer als auch für
Unternehmen zusätzliche Herausforderungen mit sich, ist Smid
überzeugt: „Nicht nur unter Kollegen sollte in Großraumbüros ein
besonderes Maß an Rücksichtnahme gelten. Arbeitgeber sollten bei der
Büroplanung auch Ruhe- und Rückzugszonen mitdenken. Ist dies nicht
möglich, können Modelle wie zum Beispiel eine freie Wahl des
Arbeitsplatzes oder auch die Möglichkeit zu Home Office Abhilfe
schaffen.“

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