28. April 2017: Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist in Österreich seit Jahren rückläufig, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) sieht aber weiteren Handlungsbedarf

Wien (OTS) - Am 28. April findet heuer zum 20. Mal der von der International Labour Organisation (ILO) initiierte Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Nach wie vor stirbt - laut Schätzungen der ILO - weltweit alle 15 Sekunden ein Arbeitnehmer durch arbeitsbedingte Unfälle oder an den Folgen einer Berufskrankheit. Durch den Aktionstag soll weltweit das Bewusstsein für Auswirkungen und Folgen von Arbeitsunfällen, Verletzungen und Krankheiten geschärft werden. 

Laut AUVA-Arbeitsunfallstatistik ist im Jahr 2016 die Unfallrate (Zahl der Arbeitsunfälle pro 1.000 Beschäftigte) in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 24,59 gesunken. Zudem verzeichnet die AUVA einen deutlichen Rückgang bei den tödlichen Arbeitsunfällen: Starben 2015 noch 124 Menschen bei einem Arbeits- oder Wegunfall, so waren es im vergangenen Jahr nur mehr 106. 

Für Obmann DDr. Anton Ofner sind die vorliegenden Zahlen eine Bestätigung der von der AUVA eingeschlagenen Strategie: „Mit unseren zahlreichen Präventionsaktivitäten in österreichischen Betrieben aller Größen versuchen wir erfolgreich zu verhindern, dass es überhaupt zu Arbeitsunfällen kommt. Und wenn doch etwas passiert, dann nutzen wir in unseren Unfallkrankenhäusern und unseren Rehabilitationszentren alle Erkenntnisse der modernen Medizin, um die Unfallfolgen möglichst gering halten zu können. Die marginale Steigerung der absoluten Zahlen an Arbeitsunfällen zeigt uns aber auch deutlich, dass wir in unserer Präventionsarbeit nicht nachlassen dürfen, sondern sie im Gegenteil weiter forcieren müssen.“  

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind über 4,9 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern. 

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 46.000 stationär.

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AUVA-Hauptstelle
Mag. Sonja Rosenberger
Tel: +43 5 93 93-22911
Mobil: +43 676 833 95 1818
Email: sonja.rosenberger@auva.at
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