- 24.04.2017, 15:13:21
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Vorarlberger Landesregierung zog positive Halbzeitbilanz
Zwei Drittel des Arbeitsprogramms bereits umgesetzt
Utl.: Zwei Drittel des Arbeitsprogramms bereits umgesetzt =
Lochau (OTS) - (VLK) – Nach 921 Tagen gemeinsamer intensiver
Regierungsarbeit ziehen die Vorarlberger Regierungspartner eine
positive Halbzeit-Bilanz: Bereits zwei Drittel des
Regierungsprogramms konnten umgesetzt werden. „Wie beim Bergsport
liegt der Erfolg darin, dass wir uns auf das Wesentliche
konzentrieren, Respekt vor der Aufgabe haben und uns bemühen auch in
schwierigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben,“ beschrieben
Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Johannes Rauch ihre
Zusammenarbeit. Nun gelte es die zweite Hälfte des Weges anzupacken.
Vorarlberg hat nach wie vor steigende Beschäftigungs- und sinkende
Arbeitslosenzahlen, die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem
österreichischen Schnitt. Der Landesregierung ist es ein großes
Anliegen, diesen eingeschlagenen Weg fortzusetzen und den positiven
Trend weiter zu stärken. „Dementsprechend werden die Schwerpunkte
auch weiterhin gezielt auf die Weiterentwicklung der
Wirtschaftsförderung, auf die aktive Arbeitsmarktpolitik, den Ausbau
der Infrastruktur wie der Güterbahnhof Wolfurt oder das Kraftwerk
Obervermunt II, Armutsbekämpfung, Bildung (insbesondere
Fachkräfteausbildung), Familie, die Verbesserung des
Mobilitätsangebots und Investitionen zum Ausbau erneuerbarer Energie
gelegt“, sagte Landeshauptmann Wallner. Am Prinzip ausgeglichener
Landesfinanzen soll festgehalten und Bürokratieabbau fortgesetzt
werden.
Vier Züge pro Stunde zwischen Bludenz und Bregenz
Die Erfolgsgeschichte Öffentlicher Personennahverkehr wird
fortgeschrieben. Was mit dem 365-Euro-Ticket begann, wird seit 2015
laufend mit einer Verdichtung des Takts, mehr Kilometer auf der Bahn
und einer Bahnhofoffensive weiter entwickelt. „Vorarlberg soll den
zweitbesten öffentlichen Verkehr nach Wien bekommen“, setzt sich
Mobilitätslandesrat Rauch zum Ziel. Mit der sozialen Staffelung der
Elternbeiträge ist es dem Land zudem gelungen, Kinderbetreuung für
alle leistbar zu machen. Seit 2015 gibt es 600 neue
Kinderbetreuungsplätze mit einem guten Betreuungsschlüssel.
Die Herausforderung der Flüchtlingsbewegung habe Vorarlberg gut
bewältigen können, weil die Bevölkerung, die Gemeinden, die
BürgermeisterInnen, die NGOs und Landesrat Erich Schwärzler und sein
Team sich gekümmert hätten, bedankt sich Rauch.
Wie gut eine Regierung funktioniere, ließe sich daran bemessen, wie
gut sie es schaffe, Herausforderungen und Krisen zu bewältigen,
betonte Rauch. "Das funktioniert, weil wir bereit sind uns
auszutauschen und nicht das Gemeinsame aus den Augen verlieren." Die
Halbzeit sei erreicht, es gebe Luft für eine zweite Halbzeit, wenn
nicht sogar für eine Verlängerung, so Rauch.
Als Herausforderungen für die zweite Halbzeit nannten die beiden
Regierungspartner die Themen leistbares Wohnen, Integration,
Raumplanung, Umwelt- und Naturschutz , nachhaltige Land- und
Forstwirtschaft, die Erhaltung des produzierenden Sektors, Soziales,
Pflege, Sicherheit oder die Energieautonomie.
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