- 24.04.2017, 13:59:46
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FPÖ-Darmann zu AHS-Unterstufe Hermagor: Regierungskoalition agiert gegen die Wünsche der Schüler und Eltern!
Vielfältiges Bildungsangebot stärkt den ländlichen Raum – ÖVP schiebt Bürgeranliegen auf die lange Bank – Dieringer-Granza: Projekt NMS ist in der derzeitigen Form gescheitert
Utl.: Vielfältiges Bildungsangebot stärkt den ländlichen Raum – ÖVP
schiebt Bürgeranliegen auf die lange Bank – Dieringer-Granza:
Projekt NMS ist in der derzeitigen Form gescheitert =
Klagenfurt (OTS) - Als „traurige Nachricht für die Chancen- und
Bildungsgleichheit in Kärnten“ bezeichnet der Kärntner FPÖ-Obmann
Landesrat Mag. Gernot Darmann das kürzlich eingelangte
Absageschreiben aus dem SPÖ-Bildungsministerium betreffend eine
eigene AHS-Unterstufe in Hermagor. „Es ist beschämend, dass das
SPÖ-Ministerium im Zusammenwirken mit SPÖ-Bildungsreferent Kaiser und
Landesschulratspräsident Altersberger gegen die Wünsche der Schüler
und der Eltern agiert. Die Freiheitlichen sind die einzigen, die sich
in Kärnten und auf Bundesebene für den Erhalt der verschiedenen
Schulstufen einsetzen! Auch die Stärkung des ländlichen Raumes ist
uns ein großes Anliegen. Ein vielfältiges Bildungsangebot ist gerade
für junge Familien oft entscheidend für ihre Wohnsitzwahl“, so
Darmann. Die SPÖ-Bildungspolitik fördere hingegen die weitere
Abwanderung in die Ballungszentren.
Darmann erinnert an den FPÖ-Antrag im Kärntner Landtag vom 2.2.2017,
mit welchem Bildungsreferent LH Peter Kaiser aufgefordert wurde, sich
für die Einrichtung eines AHS-Unterstufenstandortes in Hermagor
einzusetzen. „Leider haben sich Kaiser und Altersberger von Anfang an
nie für den Unterstufenstandort eingesetzt, wohl deshalb, weil sie
den SPÖ-Traum der gemeinsamen Schule verfolgen und gegen ein
differenziertes Schulsystem sind. Bei Sonntagsreden erklärt der
Landeshauptmann immer, er stelle die Interessen der Schüler bei
bildungspolitischen Überlegungen in den Mittelpunkt. Das Beispiel
Hermagor zeigt wieder einmal, dass dies nichts als leere Versprechen
sind und nicht die Schüler, sondern die SPÖ-Ideologie an erster
Stelle stehen“, erklärt der FPÖ-Chef.
Beschämend sei aber auch das Agieren der Kärntner ÖVP und ihres
Nationalrates Obernosterer. Denn im letzten Unterrichtsausschuss im
Nationalrat sei das Thema AHS-Unterstufe Hermagor und das Anliegen
der Bürgerinitiative vertagt worden. „Die ÖVP versucht hier, die
Bürgeranliegen auf die lange Bank zu schieben, statt den Menschen
reinen Wein einzuschenken und die Tatsache der sozialistischen
Sparpolitik zu Lasten der AHS einzugestehen. Tatsache ist, dass die
ÖVP sowohl in Kärnten als auch im Bund in einer Koalition mit der SPÖ
ist und sich wieder einmal nicht durchsetzen kann. Das kennen wir von
der ÖVP in allen Bereichen: Sie reden, aber sie handeln nicht“,
betont Darmann. Wenn ÖVP-Obmann Benger die Einrichtung einer
AHS-Unterstufe in Hermagor heute als Selbstverständlichkeit
bezeichnet, stelle sich die Frage, wieso er sich hier nicht gegenüber
seinem eigenen Koalitionspartner SPÖ durchsetzen könne. Dies erinnere
stark an den ÖVP-Totalumfaller bei der Kärntner Landesverfassung.
Auch die Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates, Mag.
Elisabeth Dieringer-Granza, kritisiert die Entscheidung des
Bildungsministeriums gegen eine AHS-Unterstufe in Hermagor scharf.
„Das Projekt NMS ist in der derzeitigen Form gescheitert, das
unterstreichen auch die jüngsten Ergebnisse der Bifie-Studie zu den
Bildungsstandards in Deutsch. Die Kinder und Eltern sind enttäuscht,
es wurde zu viel versprochen, was nicht gehalten werden konnte. Die
Anmeldezahlen an den AHS sprechen für sich, doch leider bekommen
längst nicht alle Kinder einen Platz im Gymnasium und müssen dann an
eine Neue Mittelschule gehen, obwohl sie laut ihrem Zeugnis alle
Voraussetzungen für die AHS erfüllen. Das erfahre ich aus vielen
Elterngesprächen“, betont Dieringer-Granza.
(Schluss)
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