Seit zehn Jahren „IM ZENTRUM“ – ORF-Diskussionsrunde feiert Jubiläum

Mit „Schicksalswahl in Frankreich – Wer wird Präsident?“ am 23. März um 22.05 Uhr in ORF 2 ins elfte Jahr

Wien (OTS) - Mit dem Thema „100 Tage SPÖ-ÖVP-Regierung – Eine erste Zwischenbilanz“ ging vor zehn Jahren die erste Ausgabe der sonntäglichen ORF-TV-Diskussionssendung „IM ZENTRUM“ um 22.00 Uhr in ORF 2 on air – als Nachfolgeformat von „Offen gesagt“. Elmar Oberhauser, Gabi Waldner und Peter Pelinka hießen damals die alternierenden „IM ZENTRUM“-Gastgeber. Ab 18. November 2007 luden Ingrid Thurnher und Peter Pelinka abwechselnd zum Polittalk, ab November 2014 war Thurnher alleinige Diskussionsleiterin. Seit 15. Jänner 2017 begrüßt Claudia Reiterer hochkarätige Gäste „IM ZENTRUM“.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das Format der sonntäglichen Diskussionsrunden ist längst Fixpunkt der politischen TV-Berichterstattung. Mit ‚IM ZENTRUM‘ und davor bereits ähnlichen Gesprächsrunden hat der ORF dabei eine Vorreiterrolle gespielt. Steigende Reichweiten auch nach zehn Jahren ‚IM ZENTRUM‘ zeigen, dass hier hervorragende Arbeit im Sinne des Publikums geleistet wird – ich gratuliere dem gesamten Team.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wenn ein anspruchsvolles politisches Talkformat über zehn Jahre nicht nur relevant, topaktuell und thematisch vielseitig und am Punkt bleibt, sondern sich selbst immer kritisch hinterfragt und Weiterentwicklungen vornimmt, ist das das Ergebnis der höchst professionellen Arbeit eines erfahrenen Teams. Chapeau allen Moderatorinnen, Sendungsverantwortlichen und -gestaltern, der gesamten ,IM ZENTRUM‘-Crew! Gerade in Zeiten von Fake-News-Debatten haben reale Auseinandersetzungen mit Anspruch eine größere Daseinsberechtigung denn je. Das ist unser Auftrag: ORF. Wir für Sie!“

TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher: „,IM ZENTRUM‘ hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens nicht nur zu einer zentralen Bühne der Politik in diesem Land entwickelt, die Sendung ist auch jener Ort, an dem zu allen kontroversen Themen Expertise und Meinung ausgetauscht wird. Die Entwicklung der Zuseherzahlen – und auch die starke Wahrnehmung der Sendung in Social Media – zeigt, wie erfolgreich das Sendungsteam seinen Weg beschreitet.“

Robert Stoppacher, Leiter Diskussionen Fernsehen: „Die Marke ,IM ZENTRUM‘ ist in diesen zehn Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil des öffentlichen Diskurses in Österreich geworden. Die stetig steigenden Zuseherzahlen beweisen das Interesse am großen ORF-Sonntag-Abend-Talk.“

Die Sendung erreichte in den vergangenen zehn Jahren bzw. 353 Ausgaben gleich 23-mal mehr als eine halbe Million Zuseherinnen und Zuseher, fünfmal mehr als 600.000. Den Topwert hält bis heute die Sendung nach dem ESC-Sieg von Conchita Wurst am 11. Mai 2014. Im Schnitt 707.000 ließen sich damals die Diskussion zum Thema „Der Triumph – Conchita-Mania über alle Grenzen“ nicht entgehen. Platz zwei im Zehn-Jahres-Ranking geht mit 663.000 Zuschauern an die vieldiskutierte („zu erfolgreich, zu schön“) Ausgabe mit dem Titel „Karl-Heinz Grasser – Opfer oder Täter“ am 30. Jänner 2011. Die „IM ZENTRUM“-Ausgabe mit dem damaligen Bundeskanzler Werner Faymann als einzigem Gast von Ingrid Thurnher am 13. März 2016 („Ist das Ihr Europa, Herr Faymann?“) rangiert mit 612.000 Zuseherinnen und Zusehern auf Platz fünf.

Bemerkenswert: Unter den 15 reichweitenstärksten „IM ZENTRUM“-Sendungen finden sich gleich drei aus dem Jahr 2017 mit Claudia Reiterer. Dieses Ranking führt wiederum die Ausgabe „Reden ist Silber, handeln ist Gold – Wird jetzt wirklich neu regiert?“ vom 15. Jänner mit 562.000 Zuschauern an, die dabei thematisch stark an den Auftakt vor zehn Jahren erinnert. Mit aktuell im Schnitt 467.000 Seherinnen und Sehern bei 20 Prozent Marktanteil erreichte „IM ZENTRUM“ mit Claudia Reiterer den bisherigen Quartals-Topwert.

Die aktuelle „IM ZENTRUM“-Ausgabe am 23. April: „Schicksalswahl in Frankreich – Wer wird Präsident?“

Weichenstellung in Frankreich: Unter dem Eindruck neuen Terrors findet am Sonntag die erste Runde der französischen Präsidentenwahlen statt. 47 Millionen Franzosen sind aufgerufen, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für François Hollande zu wählen. Diese Wahlen haben nicht nur für Frankreich, sondern für ganz Europa größte Bedeutung. Wie wird die rechtsextreme Marine Le Pen abschneiden, die den Frexit will, also den Austritt Frankreichs aus der EU? Hat der konservative Republikaner François Fillon nach diversen internen Querelen noch Chancen? Schafft es der liberale Newcomer Emmanuel Macron? Oder kommt gar der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon in die Stichwahl? Was bedeutet der Ausgang am Sonntag für den entscheidenden Wahlgang am 7. Mai? Darüber diskutieren am Sonntag, dem 23. April, um 22.05 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Josef Cap
Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses im Parlament, SPÖ

Harald Vilimsky
EU-Abgeordneter, FPÖ

Ulrike Guérot
Politikwissenschafterin, Donauuniversität Krems

François-Xavier d’Aligny
Banken-Experte

Joëlle Stolz
Journalistin

„IM ZENTRUM“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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