Umweltschutz: Sanierung des Bleistätter Moors steigert Wasser- und Lebensqualität

Seiser: Sanierung des Bleistätter Moors entlastet den Ossiacher See und ist eine Chance für den Tourismus

Klagenfurt (OTS) - „Mit der Sanierung des Bleistätter Moors wird ein sinnvolles Naturschutz-Projekt umgesetzt, das seit 20 Jahren auf seine Realisierung drängt“, gibt sich SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser angesichts des Beschlusses in der Landtagssitzung vom 20. April zuversichtlich. 
Die letzten Dämme des Widerstands gegen das Vorhaben wurden in den vergangenen Monaten endgültig abgebaut, auch mit den Grundstücksbesitzern hat man sich gütlich geeinigt. Durch den einstimmigen Landtagsbeschluss gibt es jetzt grünes Licht für die entscheidenden Schritte:
„Die Flutung des Bleistätter Moors wird eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität des Ossiacher Sees bewirken. Durch die Filterwirkung des Moors wird das leidige Algenproblem eingedämmt, mit dem der See aufgrund der erhöhten Schadstoffbelastung durch den Tiebel-Zufluss bisher immer zu kämpfen hatte. Aber auch zur Artenvielfalt und zur ökologischen Gesundheit im Kärntner Zentralraum wird die Rückeroberung des Bleistätter Moors durch die Natur wesentlich beitragen“, betont Seiser die Vorteile.

Vergleichbare Projekte zeigen zudem, dass solche nachhaltigen Maßnahmen eine langfristige Entwicklungschance für die Region bieten. Denn ein gesundes Bade- und Naherholungsgebiet ist nicht nur für die direkten Anwohner oder die Bevölkerung von Villach und Feldkirchen eine Bereicherung – es kann sich auch zu einem regelrechten Magneten für den Wander- und Radtourismus in Kärnten entwickeln.

Die gesamten Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 10,44 Millionen Euro, wovon einen Anteil von 4,37 Millionen Euro das Land trägt. Auch die Gemeinde Steindorf und der Wasserverband Ossiacher See beteiligen sich. „Angesichts der erwartbaren Steigerung der Lebensqualität der Kärntnerinnen und Kärntner, sowie der handfesten Vorteile für die Anrainer und die ansässigen Tourismusbetriebe, sind die Kosten für die Sanierung angemessen – schließlich wird damit einer der schönsten Badeseen Österreichs entlastet. Und die Lebensqualität der Kärntnerinnen und Kärntner ist ohnehin unbezahlbar“, schließt Seiser.

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