Otto Wagner Spital Steinhof: Mit Start des Wohnungsbaus bricht Stadt Wien Mediationsvereinbarung! Bürgerinitiativen fordern Baustopp!

Wien (OTS) - Ohne Vorliegen eines Nachnutzungskonzeptes für das Gesamtareal des Otto Wagner Spitals wurde letzte Woche mit dem Bau von Wohnungen im Ostareal begonnen. Damit bricht die Stadt Wien eindeutig den 2012 geschlossenen Mediationsvertrag, kritisieren alle Teilnehmer der Steinhof-Mediation: die beiden Steinhof-Initiativen "Steinhof erhalten" und "Steinhof als Gemeingut gestalten", die Bürgerinitiative Flötzersteig sowie - als Teilnehmer der Vormediation - die Initiative Denkmalschutz (vgl. auch OTS vom 25.11.2014). Andrea Willson, Obfrau des Vereins "Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung": "Nach der beharrlichen Verweigerung jeglicher Bürgerbeteiligung beim Hochhausprojekt Heumarkt steuert die Wiener Stadtregierung auf einen neuen Höhepunkt im Konflikt mit ihren Bürgern zu. Die Stadt Wien kann die sich selbst auferlegte Verpflichtung zur BürgerInnenbeteiligung (Aarhus-Konvention) nicht nach Gutdünken sowie Lust und Laune einhalten oder ignorieren. Insbesondere die für Bürgerbeteiligung zuständige Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist aufgefordert, ihr willkürliches Handeln zu beenden!" Stopp der Steinhof-Zerstörung und der konzeptlosen Vernichtung künftiger Nutzungschancen durch GESIBA!

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Willson, 0699/18205372, Verein "Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung", www.aktion21.at; Christine Muchsel, 0664/3955006, www.steinhof-gestalten.at; Ing. Gerhard Hadinger, 0664/4145030, www.steinhof-erhalten.at; Markus Landerer, 0699/10244216, Initiative Denkmalschutz, www.idms.at

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