- 12.04.2017, 13:24:02
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FPÖ-Darmann: EU-Fördermillionen für Kärntner Unternehmen bleiben in lahmer Bürokratie hängen!
Bundesstellen reduzierten 2016 ihre Unterstützung für Kärntner Betriebe massiv - Schaunig und Benger müssen sich für Interessen der Kärntner Unternehmer einsetzen
Utl.: Bundesstellen reduzierten 2016 ihre Unterstützung für Kärntner
Betriebe massiv - Schaunig und Benger müssen sich für
Interessen der Kärntner Unternehmer einsetzen =
Klagenfurt (OTS) - „Die Jahresbilanz 2016 des Kärntner
Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) zeigt, dass Kärnten vom Bund und von
der EU stiefmütterlich behandelt wird und dass Fördermillionen in der
lahmen Bürokratie hängen bleiben“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann
Landesrat Mag. Gernot Darmann. Er verweist darauf, dass von den 23,25
Mio. Euro, die 2016 an die Kärntner Unternehmen flossen, nur 6
Prozent (1,4 Mio. Euro) von der EU kamen. Es sei unerklärlich, dass
sich Land und Bund bis Ende 2016 nicht darauf einigen konnten, nach
welchen Kriterien Fördermittel des Europäischen Regionalfonds
vergeben werden dürfen. „In den ersten drei Jahren des von 2014 –
2020 laufenden Programmes konnten in Kärnten daher nur 1,7 Mio. Euro
ausgeschüttet werden. 55,1 Mio. Euro der für das Bundesland Kärnten
verfügbaren EFRE-Mittel liegen noch ungenützt im Topf!“, zitiert
Darmann aus dem Jahresbericht, der von der rot-grün-schwarzen
Koalition gestern beschlossen wurde.
„Wann werden die zuständigen Referenten Gabriele Schaunig-Kandut und
Christian Benger dafür Sorgen tragen, dass die Kärntner Unternehmen
diese Millionen einsetzen können“, fragt Darmann. Es sei zu
befürchten, dass aufgrund eigener Unfähigkeit reserviertes Fördergeld
nicht eingesetzt werden könne. „Schaunig und Benger müssen endlich
ihre Hausaufgaben machen und die Rahmenbedingungen schaffen, damit
auch alle Fördergelder bei den Kärntner Unternehmen ankommen können,
anstatt sich selbst und die derzeit bestehenden bürokratischen
Hemmschuhe groß abzufeiern“, betont der FPÖ-Obmann.
Auch die Förderungen durch Bundesstellen schrumpfen. So reduzierten
die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) ihren Förderbarwert
für Kärnten um 20 Prozent und die Forschungsförderungsgesellschaft
FFG um 26 %. „Kärnten wird abgehängt. Die Streichung der
Basisförderung des Bundes für das Grüderzentrum build! ist kein
Einzelfall“, so Darmann. Alarmierend sei auch, dass ebenso der
Technologiefonds sein Fördervolumen (- 28,9%) und die Zahl der
Projekte (- 33,3%) stark einschränkte. „Man darf sich angesichts
dieser Zahlen nicht wundern, dass der Abstand Kärntens gegenüber den
anderen Bundesländern in Bezug auf die Arbeitslosigkeit weiter
zunimmt. Schaunig und Benger vernachlässigen ihre Aufgabe, mehr
Fördergeld nach Kärnten zu bringen und damit wirtschaftliches
Wachstum zu stimulieren“, erklärt Darmann.
(Schluss)
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