- 12.04.2017, 11:21:47
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VP-Hueter: FPÖ allein zu Haus: Freiheitliche lassen Kärnten im Stich und stehen im Eck
Auflösung des Sondervermögens alternativloser Schritt zur Heta-Lösung und zum Abbau von Altschulden. Nur Lösungsweg bringt das Land nach vorne.
Utl.: Auflösung des Sondervermögens alternativloser Schritt zur
Heta-Lösung und zum Abbau von Altschulden. Nur Lösungsweg
bringt das Land nach vorne. =
Klagenfurt (OTS) - Die Lösung der Hypo/Heta-Haftungen geht mit den
jetzigen Beschlüssen in die tatsächliche Umsetzung. „Diese Schritte
sind die einzigen, um den Weg in Kärntens Zukunft zu bereiten. Sie
sind nicht bequem, aber sie sind notwendig und vor allem ohne
Alternative und ohne Bund schon gar nicht möglich“, betont heute
VP-Clubobmann Ferdinand Hueter. Dass jedoch ausgerechnet die
Freiheitlichen einen Abwehrkampf der Extraklasse vom Zaun brechen,
die vom Hypo-Untersuchungsausschuss eindeutig als
Hauptverantwortliche dieses Skandals ausgemacht worden sind, ist
unverständlich. „Die Freiheitlichen stellen sich gegen eine
nachhaltige Lösung, gegen Kärnten und vor allem sich selbst ins Eck.
So etwas Unbelehrbares habe ich selten gesehen. Die
Flucht-Nach-Vorne-Politik funktioniert aber nicht mehr, denn die
Fakten sind eindeutig“, so Hueter.
Die Auflösung des Sondervermögens war und ist die einzige
Möglichkeit, dass Kärnten seine Schulden für die Haftungen, die
dieses Land einst übernommen hat, rascher zurückzahlen kann.
„Schulden sind immer der größte Hemmschuh für eine wirtschaftliche
Entwicklung, daher müssen sie so rasch wie möglich abgebaut werden.
Es ist schmerzlich, den letzten Sparstrumpf zu opfern. Aber wie heißt
es: wie gewonnen, so zerronnen. Alles, was auf Zocke aufgebaut war,
ist in diesem Land zusammengefallen“, weist Hueter hin.
Die Menschen im Land und die Betriebe haben nur ein Interesse:
Kärnten muss aus den Negativschlagzeilen, Kärnten ist mehr als nur
Hypo und Heta. Kärnten braucht positive Stimmung für eine gute
Entwicklung. „Dafür wäre ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien gut
gewesen. Aber typisch FPÖ: nie zu den eigenen Fehlern stehen, nie zum
Land stehen, wenn es eng wird, sondern Trara schlagen, so lange es
geht“, erklärt Hueter.
Für Hueter gehe es hauptsächlich um eine ordnungsgemäße Erledigung.
Der gesamte aus dem Sondervermögen zu erzielende Quotenerlös des
Landes ist der Tilgung von Altschulden zuzuführen bzw. sind mit
diesem Mehrerlös neue Schulden zu verhindern. „Es freut mich, dass
unsere Koalitionspartner auf ÖVP-Linie sind und zum Schuldenabbau
stehen und diesen per Regierungsbeschluss auch festlegen“, so Hueter
abschließend. (Schluss)
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