• 11.04.2017, 11:18:17
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KORREKTUR zur Aussendung: Frauenberger präsentiert Broschüre zum unerfüllten Kinderwunsch „Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt“

Psychische und physische Herausforderungen bei künstlicher Befruchtung

Utl.: Psychische und physische Herausforderungen bei künstlicher
Befruchtung =

Wien (OTS) - Fortpflanzungsmedizinische Angebote sind für viele
Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch die letzte Hoffnung
ein eigenes Kind zu bekommen. Die Zahl der Paare, die künstliche
Befruchtung in Anspruch nehmen, steigt kontinuierlich, denn das Kind
gehört zur Lebensplanung und der Leidensdruck, wenn es mit dem
Wunschkind nicht klappt, ist oft sehr hoch. Dabei liegt der Fokus auf
der Schwangerschaft, die physischen und psychischen Herausforderungen
werden oft nur unzureichend oder gar nicht bedacht. „Es ist jedoch
wichtig, vor der Entscheidung zu einer solchen Behandlung nicht nur
über rechtliche und medizinische Fragen informiert zu werden, sondern
auch über die psychischen und körperlichen Belastungen, die auf
Frauen und Paare zukommen. Frauen dafür zu sensibilisieren, worauf
sie sich dabei einlassen, ist Auftrag dieser Broschüre", sagt die
Wiener Gesundheits- Sozial- und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.
"Das klare gesundheits- und frauenpolitische Anliegen ist, Frauen und
Paare durch umfassende Aufklärung möglichst gut zu informieren und
sie aufzufordern, dem Für und Wider von künstlicher Befruchtung
ausreichend Raum zu geben", so die Stadträtin. Die Broschüre
präsentiert Frauenberger gemeinsam mit der Leiterin des Wiener
Programms für Frauengesundheit, Kristina Hametner im Wiener Rathaus.

"Bei unerfülltem Kinderwunsch darf das Wechselspiel von Körper und
Seele nicht vernachlässigt werden. ‚Wenn das Wunschkind auf sich
warten lässt‘ thematisiert daher auch diese Aspekte und wir sehen in
ihr einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Gesundheitskompetenz:
Jede Frau, die unter unerfülltem Kinderwunsch leidet und sich mit
Gedanken an eine künstliche Befruchtung trägt, soll die Chance haben,
eine so tiefgreifende Entscheidung auf Basis von objektiver,
umfassender Information – auch über die Schattenseiten - zu treffen.
Nur so kann sie eine für sie richtige Entscheidung treffen, die ja im
Falle für die künstliche Befruchtung auf ihrem Körper ausgetragen
wird“, sagte Hametner.

Die Broschüre wurde mit namhaften Expertinnen und Experten
entwickelt. Jutta Fiegl, Vizerektorin der Sigmund Freud
Privatuniversität, Abteilungsleiterin für Psychotherapie im
Gesundheitswesen und Mitautorin: "Als Psychotherapeutin sehe ich
immer wieder, wie mangelndes Wissen über die Aspekte der künstlichen
Befruchtung zu Krisen in der Partnerschaft führen kann. So ist zum
Beispiel im Vorfeld auch zu besprechen, was es für die Beziehung
bedeutet, wenn das Kind genetisch nicht das eigene ist. Auch die
rechtlichen Rahmenbedingungen - beispielsweise das Recht des Kindes
auf Wissen seiner Herkunft – können für das Paar eine Herausforderung
sein."

Fiegl sieht in der Aufklärung einen wesentlichen Schritt zur
informierten, selbstbestimmten Entscheidung. Diese Meinung vertritt
auch Mitautor Peter Kemeter, Pionier der künstlichen Befruchtung, der
in seinem Institut gemeinsam mit Fiegl einen ganzheitlichen Ansatz
verfolgt: „Unserem psychosomatischen Konzept entsprechend fassen wir
als primäres Ziel die Gesundung des Kinderwunschpaares ins Auge und
erst in zweiter Linie die Schwangerschaft und das Kind. Das führt in
etwa 25 Prozent zum spontanen Eintritt einer Schwangerschaft und oft
auch dazu, dass IVF-Behandlungen, die bisher immer erfolglos
verliefen, erfolgreich werden“, so der Reproduktionsmediziner.

Die Broschüre kann unter http://bit.ly/2o2NmRu heruntergeladen
werden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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