• 10.04.2017, 14:34:22
  • /
  • OTS0117

VP-Malle: FP-Skandalisierung zum Sondervermögen lenkt nicht von ihrem Hauptverschulden ab!

Darmann ist Teil der damaligen Hauptverursacher-Riege. Heutige FP-Meldungen zur Auflösung des Sondervermögens sind wohl nur politisches Ablenkungs-Getöse.

Utl.: Darmann ist Teil der damaligen Hauptverursacher-Riege. Heutige
FP-Meldungen zur Auflösung des Sondervermögens sind wohl nur
politisches Ablenkungs-Getöse. =

Klagenfurt (OTS) - "Die heutige Kritik von FP-Landesrat Gernot
Darmann, dass die Auflösung des Sondervermögens Kärnten
überfallsartig und verschleuderisch sei, kann wohl nur als politische
Einfallslosigkeit und Populismus interpretiert werden. Von Anbeginn
der Angebotslegung an die Gläubiger war die Auflösung des
Sondervermögens Kärnten ein Teil des Planes", zeigt sich heute
VP-Finanzsprecher Markus Malle entsetzt darüber, wie wenig sich die
Freiheitlichen mit der Thematik tatsächlich auseinandergesetzt haben.
Der heutige untaugliche Versuch einer Skandalisierung dieses weiteren
Schrittes zum raschen Abbau der Altlasten Kärntens lenke auch nicht
davon ab, dass die Freiheitlichem die Hauptverursacher dieses
Finanzskandals sind. "Darmann war Teil der freiheitlichen
Hauptverursacher-Riege, zuletzt bis 2013 als Klubobmann im Landtag.
Der Versuch, nun ein wenig politisches Kleingeld wechseln zu wollen,
ist einfach zu offensichtlich. Ich gehe in jedem Fall davon aus, dass
die Verantwortlichen bei den Freiheitlichen in Wirklichkeit
intelligenter sind, als es zumindest die heutigen Meldungen waren",
erklärt Malle. Festgehalten sei, dass bei den regelmäßigen
Heta-Informationsveranstaltungen, stets Vertreter der Regierung, als
auch Vertreter der Landtagsparteien eingeladen waren. Einzig bei den
Freiheitlichen ist bei jeder Veranstaltung ein anderer Teilnehmer
erschienen. „Durchaus möglich, dass durch diese mangelnde Kontinuität
in den eigenen Reihen eine derartige Wissenslücke entstanden ist",
schüttelt Malle den Kopf und wirft der Kärntner FPÖ wiederholt
fahrlässiges Verhalten zulasten des Landes vor.

Weiters scharf kritisiert werden die Ausführungen des Klubobmannes
der Freiheitlichen - Christian Leyroutz - der heute im Mittagsjournal
offensichtlich mit Unkenntnis glänzte. "Anders kann ich mir dessen
Wunsch, eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof wegen der
Auflösung des Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) zu richten,
nicht erklären", so Malle. Bekanntlich wurde der KAF geschaffen, um
die Gläubiger-Forderungen abzuwickeln. "Um dessen Auflösung geht es
gegenwärtig jedoch nicht. Anscheinend wissen die Freiheitlichen in
Kärnten nicht, dass aktuell nicht der KAF behandelt wird, sondern die
Auflösung des Sondervermögens. Das ist genau so, als würde man sich
über den Verkauf eines Autos entrüstet zeigen, während das eigene
Haus Verhandlungsgegenstand ist - Guten Morgen, Freiheitliche",
schließt Malle. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel