- 09.04.2017, 13:30:01
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LH Pröll: „Dieses Land hat seinen Weg gemacht“
Radiosendung „Forum Niederösterreich“ zum letzten Mal mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Utl.: Radiosendung „Forum Niederösterreich“ zum letzten Mal mit
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll =
St. Pölten (OTS/NLK) - Am 19. April endet nach fast 25 Jahren die
Amtszeit von Dr. Erwin Pröll als Landeshauptmann von
Niederösterreich. Am heutigen Sonntag begrüßte er zum 613. und
letzten Mal die Hörerinnen und Hörer der Radiosendung „Forum
Niederösterreich“. „Die erste Sendung wurde am 25. Oktober 1992, drei
Tage nach meiner Wahl zum Landeshauptmann, ausgestrahlt“, so der
Landeshauptmann dabei. Er wolle sich daher bei den Hörerinnen und
Hörern „für die Aufmerksamkeit in all den Jahren und Jahrzehnten
herzlich bedanken“, betonte Pröll: „Ich bedanke mich aber nicht nur
fürs Zuhören, sondern vor allem auch für Ihre Zuwendung und
Zuneigung, die Sie mir damit entgegen gebracht haben.“
„Niederösterreich ist heute international anerkannt, wirtschaftlich
dynamisch und vor allem auch selbstbewusst und eigenständig“, so der
Landeshauptmann im Blick zurück: „Wer heute ins Land schaut, der
spürt einfach: Dieses Land hat seinen Weg gemacht.“ So sei
Niederösterreich in den vergangenen 25 Jahren „vom Rand der freien
Welt in die Mitte des Kontinents gerückt“, betonte Pröll: „Heute ist
unser Bundesland ein Land mit Rang und Namen in Europa.“ Als weitere
Beispiele für den erfolgreichen Weg Niederösterreichs nannte der
Landeshauptmann die Kultur und die Wissenschaft. So habe man zum
einen mit einer „offensiven Kulturpolitik national und international
sehr große Anerkennung gefunden“, zum anderen habe man sich auch „als
erstklassiger Wissenschaftsstandort profiliert und etabliert“.
Wer 25 Jahre lang eine derartig verantwortungsvolle Funktion erfüllt,
der kann auf viele schöne Stunden, aber auch auf so manche schwere
Stunde zurückblicken. Ein Beispiel dafür sind mit Sicherheit die
Hochwasser-Katastrophen, die das Land vor allem in den Jahren 2002,
2006 und 2013 heimgesucht haben. „Diese Hochwasser-Katastrophen
zählen ganz bestimmt zu den schwersten Momenten in meiner Amtszeit“,
sagte Pröll dazu: „Diese Katastrophen haben aber auch gezeigt, wie
stark der Familiensinn in Niederösterreich ist. Denn im Blick zurück
können wir sagen: Der Zusammenhalt im Land war stärker als jedes
Hochwasser.“
Im Blick nach vorne verspüre er eine „sehr große Zuversicht, weil ich
weiß, dass Niederösterreich gut gerüstet ist für den Weg in die
Zukunft“, und auch „sehr viel Dankbarkeit, denn ich bin glücklich und
dankbar, dass ich in einem Mondfenster der Geschichte für unser Land
Verantwortung tragen durfte“, so Pröll: „Ich habe diese Verantwortung
immer sehr ernst genommen, und darum bin ich auch sehr dankbar für
das Vertrauen, das mir die Landsleute über eine so lange Zeit
entgegen gebracht haben.“ Abschließend zitierte der Landeshauptmann
zwei Zeilen der Landeshymne: „Oh Heimat, dich zu lieben, getreu in
Glück und Not“, und betonte: „Mein Herz wird mit und ohne Funktion
immer mit diesem Land verbunden sein.“
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