Pensionistenverband an Schelling: Jetzt Steuergutschrift für die, die sie am dringendsten brauchen!

Negativ-Steuer: Blecha fordert Negativsteuer-Gutschrift für Ausgleichszulagen-BezieherInnen und eine Erhöhung von 110 auf 220 Euro.

Wien (OTS) - „Wohnen und Lebensmittel – elementare Grundbedürfnisse – werden immer teurer und das trifft gerade die Ärmsten am härtesten“, zeigt Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha wieder einmal auf. Mit der Steuerreform 2016 hat der Pensionistenverband (PVÖ) zwar erreicht, dass Pensionisten, die so wenig Pension beziehen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen müssen, eine Rückerstattung von 50% der Sozialversicherungsbeiträge bekommen. Diese „Negativsteuer-Gutschrift“ beträgt jedoch maximal 110 Euro im Jahr. „Das ist zu wenig“, meint Blecha und richtet seine Forderung an den Finanzminister: „Um den aktuellen Teuerungs-Druck von den Ärmsten zu nehmen, fordern wir eine Erhöhung auf das Doppelte!“

Ebenso muss das Unrecht, dass die Bezieherinnen und Bezieher einer Ausgleichszulage bisher überhaupt nichts von ihren Beiträgen zur Sozialversicherung rückerstattet bekommen, schnell ein Ende haben. Blecha: „215.000 Ausgleichszulagenbezieherinnen und –bezieher, also die MindestpensionistInnen, haben durch diese Ungerechtigkeit von der letzten Steuerreform überhaupt nicht profitiert. Das ist eine Schande, die schnellstens beseitigt werden muss!“
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