VP-Kugler: Gemeinsam gegen den Organhandel

Heutiger Beschlussantrag wichtiges Symbol und klares Zeichen gegen Menschenrechtsverletzung

Wien (OTS) - "Auf meine Initiative hin wurde heute ein gemeinsamer Beschlussantrag einstimmig angenommen, der den Organhandel verurteilt und die Bundesregierung auffordert in diesem Zusammenhang tätig zu werden", so ÖVP Wien Menschenrechtssprecherin Gemeinderätin Gudrun Kugler und weiter: "Das ist ein wichtiges Symbol und ein klares Zeichen gegen diese Menschenrechtsverletzung. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtssprecher der SPÖ, Peter Florianschütz, und der Menschenrechtssprecherin der Grünen, Faika El-Nagashi."

Es gebe eine Fülle von überzeugenden Indizien, die belegen, dass gerade in der Volksrepublik China in großem Umfang Menschen wegen ihrer Organe getötet werden, so Kugler: "Die Wartezeiten auf Spenderorgane sind in China unerklärlicherweise äußerst kurz und die Herkunft Tausender Spenderorgane ist unklar. Insbesondere drei Gruppen von Menschen sind Opfer von illegalem Organhandel: arme Menschen, Todeskandidaten in Gefängnissen und unerwünschte Minderheiten, wie Tibeter, Mitglieder der Falun Gong und Christen."

"Es ist hoch an der Zeit, dass dieser Missbrauch bei Organtransplantationen in China öffentlich thematisiert und verurteilt, sowie eine internationale Kommission eingesetzt wird, um die Praktiken der Organtransplantation in China zu untersuchen und illegalen Organraub einzudämmen", so Kugler weiter und abschließend:
"Solidarität heißt: Wenn ein Mensch leidet, leiden alle. Und das auch über geographische Grenzen hinweg. Wir sind ein Teil der internationalen Staatengemeinschaft und wir müssen diese Rolle engagiert ausfüllen."

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