VSStÖ ad Mitterlehner: Volle Valorisierung ist das Mindeste!

Studienbeihilfe wurde das letzte Mal 1999 an die Inflation angepasst

Wien (OTS) - „In Zeiten in denen sich die ÖVP für eine Abschaffung der kalten Progression ungemein stark macht, verwehrt man ausgerechnet Studierenden ihr Recht auf eine Valorisierung der Studienbeihilfe. Es braucht die volle Inflationsanpassung der Beihilfe um endlich ein gerechtes und sozialtreffsicheres Studienbeihilfensystem zu schaffen“, so Hannah Lutz, VSStÖ Spitzenkandidatin für die ÖH Wahlen 2017 in Richtung Mitterlehner.

„Die aktuelle Studierendensozialerhebung hat uns wieder gezeigt, dass immer mehr Studierende von Armut betroffen sind und 13% regelmäßige Zahlungen wie etwa die Miete nicht begleichen können. Ein Drittel kann sich nicht einmal plötzliche Ausgaben von 450 Euro, wie im Falle einer kaputten Waschmaschine, leisten. Die Studienbeihilfe ist für viele Studierende die einzige Möglichkeit über die Runden zu kommen. Die Aussage des Wissenschaftsministers die Valorisierung als überzogen zu bezeichnen spricht Bände und zeigt wie abgehoben und fernab jeglicher Lebensrealität der Studierenden verhandelt wird“ , so Lutz weiter.

„Ich fordere Mitterlehner dazu auf, endlich den Django für uns Studierenden zu spielen und sich für ein gerechtes und lückenloses Beihilfensystem zu sorgen. Nur so können alle unabhängig vom Geldbörserl der Eltern auch wirklich studieren.“, so Lutz abschließend.

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