- 07.04.2017, 12:47:38
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FPÖ-Lobnig: Affront gegenüber deutschsprachiger Volksgruppe in Slowenien
Klagenfurt (OTS) - Der Sekretär des Vereins der Kärntner slowenischen
Juristen Rudi Vouk, bekannt geworden durch Selbstanzeigen von Rasern
durch Ortsgebiete, um zweisprachige Ortstafeln über den
Verfassungsgerichtshof zu erzwingen, kann es leider nicht lassen und
„zündelt“ wieder. Darauf macht heute Kärntens
FPÖ-Minderheitensprecher, 3. LT-Präs. Josef Lobnig, aufmerksam.
In einem Interview in der Samstagausgabe des Abendblattes Večer,
findet Vouk es eigenartig, wenn Österreich die Anerkennung der
deutschsprachigen Minderheit in Slowenien einfordert. Er sieht dies
als alleinige Entscheidung Sloweniens und meint, wenn die
Österreicher sich trauen würden, dies zu verlangen, dann würden die
Kärntner Slowenen sich schon längst erwarten, die politische
Vertretung im Kärntner Landtag oder im Nationalrat in Wien
zugesichert zu bekommen.
„Dieses katastrophale Rechtsverständnis verlangt nach Aufklärung und
Berichtigung seitens der slowenischen Volkgruppenvertreter“, zeigt
sich Lobnig verärgert. Das offizielle Slowenien mische sich in
Kärntens Minderheitenfragen ständig ein, obwohl Kärnten seine
slowenische Minderheit vorbildlich fördert, was auch einer
entsprechenden Wertschätzung gleichkommt, stellt Lobnig klar und
führt weiter aus: „Während die Altösterreicher in Slowenien nicht nur
nicht anerkannt, sondern auch diffamiert werden, wäre es nur Recht
und billig, wenn auch die slowenische Volksgruppe für die
verfassungsmäßige Anerkennung der deutschsprachigen Bevölkerung in
Slowenien aktiv eintreten würde.“ (Schluss)
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