LK Niederösterreich: Ostereier verstecken, aber Herkunft deklarieren

Schultes: Nur bei Kennzeichnung können hohe heimische Tierwohlstandards honoriert werden

St. Pölten (OTS) - Ostern hat sich niederösterreichische Eier für die Feier verdient. Frisch, köstlich, bunt und von fröhlichen Hühnern, weil unsere Tierwohlstandards herzeigbar sind. Die Auslobung der Herkunft gibt beim Einkauf die nötige Sicherheit. Aber nicht nur im Osternest ist Transparenz gefragt. Auch von den Speisekarten in Großküchen wollen Konsumenten wissen, woher ihr Essen kommt. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich tritt deshalb mit der Initiative "Unser Essen: Gut zu wissen, wo's herkommt" für eine klare Kennzeichnung der Herkunft bei Fleisch und Eiern ein. 

   In Niederösterreich sorgen 374 Eierbauern mit 1,95 Mio. Legehennen dafür, dass auch in der Spitzenzeit zu Ostern genug heimische Eier für den Inlandsmarkt zur Verfügung stehen. Knapp 10 Mio. Ostereier verspeisen Frau und Herr Niederösterreicher während der kommenden Feiertage. So könnten für jeden sechs Ostereier im Nest zu finden sein. 

   Die LK Niederösterreich und der NÖ Geflügelwirtschaftsverband weisen Konsumenten darauf hin, beim Kauf von gefärbten Eiern besonders auf die Auslobung der Herkunft zu achten. Denn im Gegensatz zu rohen Eiern besteht bei gefärbten Ostereiern keine verpflichtende Kennzeichnung von Haltungsform und Herkunftsland. Ist kein Hinweis auf den Verpackungen ersichtlich, so kann man davon ausgehen, dass die Ostereier aus ausländischen Käfighaltungen stammen. Wer direkt bei seinem Eierbauern kauft oder auf das AMA-Gütesiegel im Geschäft achtet, geht jedenfalls auf Nummer sicher. 

   Eine Kennzeichnung von Produkten mit Ei-Anteil bringt Klarheit bei den Kunden. In den Großküchen des Landes Niederösterreich wurde das bereits erkannt. Als Partnerbetriebe der Initiative "Unser Essen: Gut zu wissen, wo's herkommt" machen sie die Herkunft von Fleisch und Eiern für ihre Kunden sichtbar. "Wir dürfen nicht vergessen, dass enorme Mengen an Eiern, Eiprodukten und Flüssig-Ei - und damit leider auch aus bei uns verbotener Käfighaltung - tagtäglich importiert werden. Die Konsumenten haben ein Recht darauf, zu erfahren, woher die Eier kommen und wie die Hennen gehalten wurden. Nur so können sie die hohen Tierwohlstandards der heimischen Geflügelhaltung honorieren und den Bestand der Geflügelwirtschaft im Inland garantieren", erklärt Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes. (Schluss)

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