SPÖ Kärnten: Nächste Station für Lärmschutz im Zentralraum

Ebner: Der Schutz vor dem Güterzuglärm im Zentralraum Klagenfurt – Villach muss sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren!

Klagenfurt (OTS) - „Die Bedürfnisse der Kärntnerinnen und Kärntner stehen für uns an erster Stelle – auch beim Lärmschutz. Wir haben darum beschlossen, dass man die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden zur nächsten Sitzung des Infrastruktur-Ausschusses einlädt und ihre Vorstellungen in puncto Lärmschutz ernstnimmt“, erläutert SPÖ-Verkehrs- und Infrastruktursprecher LAbg. Manfred Ebner die geplante Vorgehensweise beim Lärmschutz im Zentralraum Kärnten. Der entsprechende Beschluss wurde in der heutigen Sitzung des Ausschusses für „Infrastruktur, Straßenbau und Verkehrsrecht“ gefasst.

Bereits im März hat die SPÖ Kärnten durch Landeshauptmann Peter Kaiser einen Schulterschluss mit allen Landtagsparteien, den betroffenen Gemeinden und der Wirtschaft beim Thema Lärmschutz erzielt. Auf Grundlage dieser Einstimmigkeit wurde die Bundesregierung aufgefordert, die ÖBB mit einer Verbesserung der Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnstrecke Klagenfurt – Villach zu beauftragen. „Es besteht Handlungsbedarf, denn der Güterverkehr erweist sich zunehmend als gesundheitliche Belastung für die Bevölkerung und als wirtschaftliches Hindernis für die Tourismusbetriebe entlang der Strecke“, so Ebner. „Hier verstärkt mit den Gemeindevertretern und den Bürgerinitiativen zu kooperieren, ist für uns der nächste logische Schritt.“

Denkbare Maßnahmen sind neben Einhausungen, optimierten Lärmschutzwänden, „Flüsterbremsen“ und einer Gleisdämmung auch neue Lärmschutzfenster für die unmittelbar betroffenen Haushalte und Tourismusbetriebe. Darüber hinaus soll zukünftig eine erhöhte Schienenmaut für laute Güterwaggons eingehoben werden.

„Wir setzen alle Hebel in Bewegung, damit die Lebensqualität entlang der Bahnstrecke im Zentralraum Klagenfurt – Villach sowie entlang des Wörthersees wesentlich verbessert wird. Langfristig braucht es für den Güterverkehr allerdings eine eigene Trasse, damit die sensiblen Wohngebiete möglichst wenig belastet werden.“ Konkret muss das BMVIT hierfür die ÖBB mit der Wiederaufnahme der eingestellten Planungen für die „W2“-Trasse nördlich des Wörthersees beauftragen, der 52 Bürgerinitiativen bereits zugestimmt haben.
„Auch hier orientiert sich unser politisches Handeln also an den berechtigten Wünschen der Kärntnerinnen und Kärntner“, schließt Ebner.

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