Rotes Kreuz: Mehr Geld für Syrien wichtiges Signal

Generalsekretär Werner Kerschbaum begrüßt die Zusage Österreichs, bis 2019 zusätzlich 40 Millionen Euro für Syrien bereitzustellen.

Wien (OTS) - Die humanitäre Lage in Syrien ist weiterhin katastrophal. Nach sechs Jahren Bürgerkrieg sind 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, fünf Millionen sind ins Ausland geflüchtet. Derzeit beraten 70 Staaten und Organisationen in Brüssel über neue Unterstützung für das Land. Außenminister Sebastian Kurz hat zugesagt, dass auch Österreich frisches Geld in die Hand nehmen will, um den Syrern zu helfen: 40 Millionen Euro bis 2019. „Das ist ein ermutigendes Signal“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Vor allem weil es sich um zusätzliche Mittel zu den bereits budgetierten Unterstützungen handelt. Unabhängig von einer politischen Lösung des Konflikts brauchen wir ganz einfach mehr Mittel um den Menschen helfen zu können.“

Die internationale Rotkreuz-Bewegung hat ihre Bemühungen stark ausgeweitet und erreicht derzeit 4,5 Millionen Menschen mit ihrer Hilfe – auch in den syrischen Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak und der Türkei. Dank seiner Unparteilichkeit kann das Rote Kreuz nach wie vor wirkungsvoll helfen. Die EU hat bereits mehr als eine Milliarde Euro für Syrien zugesagt - und andere Staaten sollen folgen, so die Erwartung der Organisatoren an die Syrien-Geberkonferenz, die heute und morgen stattfindet. Die UNO schätzt, dass insgesamt acht Milliarden US-Dollar benötigt werden.

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