Luschnik zu Jungen Grünen: Grundvoraussetzungen leider nicht erfüllt

Arbeiten mit jungen grünen AktivistInnen an einer neuen Plattform

Wien (OTS) - Der Erweiterte Bundesvorstand (EBV) der Grünen hat am 24. März nach einer ausführlichen Diskussion mit Zustimmung aller Bundesländer beschlossen, dass ausschließlich unsere anerkannte Studierenden-Organisation GRAS (Bundesorganisation sowie die von ihr benannten Hochschulgruppen) als wahlwerbende Gruppe bei ÖH-Wahlen unterstützt wird. Dieser Beschluss ist erfolgt, nachdem monatelange, intensive Schlichtungsversuche mit den sogenannten „grünen Studierenden“ zu keinem Erfolg geführt haben.

Die Jungen Grünen haben sich durch den offenen Brief ihrer Bundessprecherin klar gegen die GRAS positioniert und sich zum Teil des Konflikts gemacht. Der Erweiterte Bundesvorstand der Grünen hat daraufhin mit 23 zu 2 Stimmen Kriterien für eine weitere Anerkennung der Jungen Grünen als Jugendorganisation unserer Partei beschlossen. Robert Luschnik, Bundesgeschäftsführer der Grünen: „Die Grundvoraussetzung war die wechselseitige Unterstützung unserer Teilorganisationen und eine öffentliche Erklärung der Jungen Grünen, dass sie die ‚grünen Studierenden’ als Gegenorganisation zu unserer Studierendenorganisation nicht mehr unterstützen.“

„Ich bedauere, dass es seitens des Führungszirkels der Jungen Grünen leider keine Bereitschaft gibt, die Mindestvoraussetzungen für eine Zusammenarbeit zu erfüllen. Bei uns haben sich in der Zwischenzeit schon viele ehemalige AktivistInnen der Jungen Grünen gemeldet, die mit der Eskalationsstrategie ihres Führungszirkels nicht einverstanden sind. Gemeinsam mit ihnen und vielen engagierten jungen GrünsympathisantInnen arbeiten wir an einer neuen Plattform, damit sie ihr Engagement gegen den Rechtsruck in Österreich und Europa, für soziale Gerechtigkeit, leistbares Leben, freien Zugang zu Bildung und Umweltschutz einbringen können,“ so Luschnik.

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