• 31.03.2017, 12:08:55
  • /
  • OTS0130

„Heimat Fremde Heimat“ über Angst vor Abschiebung, Wohnpolitik und Migration

Am 2. April um 13.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 2. April um 13.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 2. April 2017, um 13.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:

Angst vor Abschiebung

„Gottseidank darf mein Sohn Ehsan wieder nach Hause“, atmet Irmgard
Ulrich erleichtert auf. Der 23-jährige afghanische Flüchtling Ehsan,
um den sich die Österreicherin wie eine Mutter kümmert, saß bis vor
Kurzem in Schubhaft und sollte nach Afghanistan abgeschoben werden.
Ehsan hatte noch einmal Glück. Schließlich unterzeichnete die EU
Mitte Februar 2017 ein Abkommen mit Afghanistan, laut dem bis zu
80.000 Afghanen in ihre Heimat rückgeführt werden sollen. Somit wurde
auch in Österreich mit gezielten Abschiebungen nach Afghanistan
begonnen. „Meine Schützlinge leben in Panik, die Nächsten sein zu
können“, klagt Tanya Kayhan. Die afghanische Journalistin hilft
vielen jungen Landsleuten bei der Integration. Čedomira Schlapper
berichtet.

Wohnpolitik und Migration

Wer in einer geförderten Wohnung lebt, zahlt in der Regel deutlich
weniger Miete als auf dem privaten Wohnungsmarkt. Diese Ersparnis
kann als zusätzliches Einkommen aufgefasst werden, das den
Lebensstandard erhöht. In Wien, wo der Zuwandereranteil deutlich
höher als in anderen Bundesländern ist, haben früher nur
österreichische Staatsbürger das Recht auf geförderte Wohnungen
gehabt. Nach einem Beschluss der Stadt im Jahr 2006 können auch
Personen, die sich seit fünf Jahren rechtmäßig in Österreich
aufhalten und die Voraussetzungen erfüllen, eine geförderte Wohnung
erwerben. Neu Zugewanderte müssen allerdings weiterhin im privaten
Wohnungsmarkt für Mieten fast doppelt so viel zahlen. Mehmet Akbal
berichtet.

Meine erste Wohnung

Ob als Arbeitsmigrant oder als anerkannter Flüchtling: In Österreich
angekommen, gilt es zunächst eine Unterkunft zu finden. Doch das ist
leichter gesagt als getan. Im Beitrag von Dalibor Hýsek erzählen
Zeitzeugen wie der Musiker Slavko Ninić (Wiener Tschuschenkapelle),
Fotograf und Schriftsteller Mehmet Emir sowie die Dolmetscherin
Ladislava Baxant-Cejnar, wo und wie sie die erste Zeit gewohnt haben.
In der Regel waren es Massenquartiere für die damals sogenannten
„Gastarbeiter“, während auf die Signatare der Charta 77 aus der
damaligen Tschechoslowakei zum Beispiel voll eingerichtete Wohnungen
des Österreichischen Flüchtlingsfonds warteten.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT
+ sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle
Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen
HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die
ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz
Österreich persönliche Hilfestellung.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel