FP-Ebinger/Schuster: Bei Wien Museum ist nächster Bauskandal auf Schiene

FPÖ-Wien befürchtet Hochhausbau durch die Hintertür

Wien (OTS) - In Wien bahnt sich der nächste Bauskandal an. „Die Stadt hat scheinbar aus dem Fiasko rund um das KH-Nord oder dem Skylink nichts gelernt und nimmt auch die Widerstände gegen das Hochhausprojekt am Heumarkt nicht ernst. Man ist im Begriff, alle gemachten Fehler zu einem weiteren Desaster zu kombinieren“, warnt der Kultursprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Konkret geht es um den geplanten Neubau des Wien Museums am Karlsplatz, bei dem es schon im Vorfeld an allen Ecken hakt. „Die Flächenwidmung ist in unseren Augen viel zu früh, da zwar ein Architekturwettbewerb bereits stattgefunden hat, die Finanzierung jedoch noch nicht im Gemeinderat beschlossen wurde. Im schlimmsten Fall wird es aufgrund der angespannten Finanzsituation und gestiegener Kosten gar nicht gebaut während das Winterthur Gebäude dann unumkehrbar als Bauklotz neben der Karlskirche steht“, kritisiert der Wiedner FPÖ-Klubobmann, Georg Schuster. Der Spatenstich war für den Herbst 2017 geplant - jetzt geht man offenbar von einem „Einreichtermin“ im Februar 2018 aus.

Mehr als fragwürdig ist zudem die laufende Flächenwidmung. Diese betrifft nämlich nicht nur das Wien Museum, sondern den gesamten Karlsplatz – das bedeutet: Sowohl das Winterthur-Gebäude, gegen dessen höheren Neubau es massive Bürgerproteste gibt, als auch die TU werden laut diesem Flächenwidmungsplan Bauklasse 5 ausweisen und könnten theoretisch deutlich aufgestockt werden. „Um das Karlsplatz-Ensemble zu schützen, muss man hier denkbar behutsam vorgehen“, warnt Ebinger vor Schnellschüssen. Die FPÖ hat sich deshalb gegen diesen Flächenwidmungsplan ausgesprochen und fordert erst einmal die Fläche für das Museum zu beschließen und eine realistischen Kostenplan aufzustellen, um den Neu- bzw. Umbau des Wien Museums garantieren zu können.

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