- 30.03.2017, 12:48:57
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KO Hirz: Bedrohung der LehrerInnen durch FPÖ Spitzeldienst stoppen
Massiver Protest der Lehrergewerkschaft – Erdogan hat in unseren Klassenzimmern nichts verloren
Utl.: Massiver Protest der Lehrergewerkschaft – Erdogan hat in
unseren Klassenzimmern nichts verloren =
Linz (OTS) - „Diese FP Vernaderungsliste muss weg. Das ist die ganz
klare und unmissverständliche Botschaft an die FPÖ. Sie muss die
Bedrohung der LehrerInnen durch ihren blauen Spitzeldienst stoppen,
den Aufruf zu verpetzen und anschwärzen umgehend zurücknehmen.
Erdogan hat in unseren Klassenzimmern nichts verloren“. Mit
deutlichen Worten fordert der Klubobmann und Bildungssprecher der
Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz die FPÖ auf, ihre Spitzelkampagne
einzustellen.
Die Vernaderungspläne der FPÖ haben breiteste Kritik und klarerweise
auch massiven Protest der Lehrergewerkschaft ausgelöst. „Die Empörung
unter den LehrerInnen ist gewaltig und nachvollziehbar. Sie werden
unter den Generalverdacht der politischen Manipulation gestellt und
als Berufsstand pauschal verleumdet. Ich erwarte mir, dass sich
Landesschulratspräsident Enzenhofer, der designierte Landeshauptmann
Stelzer, die designierte Bildungslandesrätin Haberlander und auch die
Bildungsministerin klar hinter die Lehrerschaft stellen“, betont
Hirz.
Die FPÖ verfolgt zwei Ziele:
- Die FPÖ will offensichtlich das Grundprinzip der
Unterrichtsautonomie durchbrechen. Sie will damit eine
Durchgriffsmöglichkeit für parteipolitisch motivierte Interventionen
bis ins Klassenzimmer erhalten und damit direkt Einflussnahme auf
Unterrichtsgestaltung und Lerninhalte nehmen
- Die FPÖ will verhindern, dass SchülerInnen ein demokratisches
Rüstzeug erhalten und im Unterricht gemeinsam die Fähigkeit zu einer
reflektierten und selbstbewussten Meinungsbildung entwickeln. Genau
das ist aber pädagogische Auftrag für den Fachbereich „Politische
Bildung“ an den höheren Schulen
Hirz: „Zuerst die Journalisten als Lügenpresse verunglimpfen und
jetzt die LehrerInnen verleumden und einschüchtern. Was hat der blaue
Machtrausch als nächstes vor. Wir kennen solche Maßnahmen in
autoritären Regimen, wir empören uns zu Recht, was Erdogan in der
Türkei macht. Aber in Oberösterreichs jüngerer Geschichte sind das
neue, erschreckende Entwicklungen. Stoppen wir sie, jetzt“.
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