KO Hirz: Bedrohung der LehrerInnen durch FPÖ Spitzeldienst stoppen

Massiver Protest der Lehrergewerkschaft – Erdogan hat in unseren Klassenzimmern nichts verloren

Linz (OTS) - „Diese FP Vernaderungsliste muss weg. Das ist die ganz klare und unmissverständliche Botschaft an die FPÖ. Sie muss die Bedrohung der LehrerInnen durch ihren blauen Spitzeldienst stoppen, den Aufruf zu verpetzen und anschwärzen umgehend zurücknehmen. Erdogan hat in unseren Klassenzimmern nichts verloren“. Mit deutlichen Worten fordert der Klubobmann und Bildungssprecher der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz die FPÖ auf, ihre Spitzelkampagne einzustellen.

Die Vernaderungspläne der FPÖ haben breiteste Kritik und klarerweise auch massiven Protest der Lehrergewerkschaft ausgelöst. „Die Empörung unter den LehrerInnen ist gewaltig und nachvollziehbar. Sie werden unter den Generalverdacht der politischen Manipulation gestellt und als Berufsstand pauschal verleumdet. Ich erwarte mir, dass sich Landesschulratspräsident Enzenhofer, der designierte Landeshauptmann Stelzer, die designierte Bildungslandesrätin Haberlander und auch die Bildungsministerin klar hinter die Lehrerschaft stellen“, betont Hirz.

Die FPÖ verfolgt zwei Ziele:

  • Die FPÖ will offensichtlich das Grundprinzip der Unterrichtsautonomie durchbrechen. Sie will damit eine Durchgriffsmöglichkeit für parteipolitisch motivierte Interventionen bis ins Klassenzimmer erhalten und damit direkt Einflussnahme auf Unterrichtsgestaltung und Lerninhalte nehmen
  • Die FPÖ will verhindern, dass SchülerInnen ein demokratisches Rüstzeug erhalten und im Unterricht gemeinsam die Fähigkeit zu einer reflektierten und selbstbewussten Meinungsbildung entwickeln. Genau das ist aber pädagogische Auftrag für den Fachbereich „Politische Bildung“ an den höheren Schulen

Hirz: „Zuerst die Journalisten als Lügenpresse verunglimpfen und jetzt die LehrerInnen verleumden und einschüchtern. Was hat der blaue Machtrausch als nächstes vor. Wir kennen solche Maßnahmen in autoritären Regimen, wir empören uns zu Recht, was Erdogan in der Türkei macht. Aber in Oberösterreichs jüngerer Geschichte sind das neue, erschreckende Entwicklungen. Stoppen wir sie, jetzt“.

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