• 30.03.2017, 11:33:22
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  • OTS0132

Defence IQ: Britische Regierung 'grenzt konservative Gruppen bei Arbeit gegen den Extremismus aus'

London (ots/PRNewswire) - In einem aktuellen Interview mit Defence IQ
sprach sich Hanif Qadir, Mitgründer der Stiftung Active Change,
deutlich gegen die Regierungskampagne Prevent und den dort
vertretenen Ansatz zu religiös orientierten Gruppen aus, die sich für
die Verhinderung und Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus (P/CVE,
Preventing and Countering Violent Extremism) stark machen.

Hanif Qadir, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit dem
Innenministerium in Kampagnen engagiert, die dem Extremismus
entgegenwirken, prangert eine offensichtliche Kehrtwende in der
Strategie an, die von Großbritannien und anderen Staaten hinsichtlich
Finanzierung und Zusammenarbeit mit religiös orientierten
P/CVE-Organisationen an den Tag gelegt wird. Den vollständigen Text
des Interviews finden Sie hier > http://bit.ly/2oyFdEu

In diesem Interview geht Qadir auf die Rolle ein, die dem
Privatsektor im Engagement gegen den gewaltbereiten Extremismus
zufällt, und der zunehmend erschwerten Finanzierung bzw.
Unterstützung, die, wie er glaubt, in der falschen Vorstellung
begründet ist, dass konservative Gruppierungen mit Extremismus
gleichzusetzen seien.

Die laufende Prevent-Strategie in Großbritannien trifft nach Meinung
Qadirs nicht auf den Punkt. Vielmehr, so Qadir, bewegen wir uns von
dem 2011 - 2012 erreichten Stand weg, als Großbritannien "beinah den
Nagel auf den Kopf getroffen hat". "Die Spielregeln haben sich
erneut gewandelt, insbesondere seit Januar 2017. Sämtliche
Anstrengungen gegen den gewaltbereiten Extremismus müssen schnell
angepasst werden, aber wir müssen zunächst verstehen, was sich
verändert und warum - dies erfordert effektives Engagement in
Echtzeit mit den Communities, und zwar übergreifend auf der ganzen
Linie".

Er umreißt weiterhin, dass die Regierung ihren Ansatz ändern und sich
mit der Tatsache vertraut machen müsse, dass keine Gemeinschaft aus
dem Kontext des Einsatzes gegen den gewaltbereiten Extremismus
herausfallen dürfe, und dass es bei der Einbindung darum gehe, die
jeweilige Geschichte der Gruppe und ihre Fähigkeit, die Communities
zu erreichen, mit einzubeziehen.

Qadir wird auf dem diesjährig vom 20. - 22. Juni in London
stattfindenden CVE Forum referieren. Das jährliche Symposium führt
Kommunikationsfachleute und Vertreter von Regierungsstellen aus der
ganzen Welt zusammen, die Erfolge, Herausforderungen, Fehlschläge und
neue Methoden der Kommunikation diskutieren, um der Anziehungskraft
des Extremismus entgegenzuwirken. Das Programm für diese
Veranstaltung können Sie hier herunterladen >
http://bit.ly/2mhdBW7

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PRN

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