FPÖ: Mölzer/Dieringer-Granza: Sozialistische Schulpolitik ist gescheitert

Bildungsstandards in Kärnten: „Willkommen in der schulischen Realität!“

Wien (OTS) - "Wenn bei den Ergebnissen der Bildungsstandard-Tests in Sachen Lesen die Kärntner Schüler hinter dem österreichischen Durchschnitt liegen, so ist das einmal mehr höchst alarmierend", betonten heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer und Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, Vizepräsidentin des Kärntner Landeschulrates, unisono.

„Dass SPÖ-Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger auf diese Misere keine andere Antwort hat, als via Medien auf die Gymnasien hinzuhauen, ist Beweis dafür, dass man bei den Sozialisten keinerlei Schuldbewusstsein hat bzw. keinerlei Verantwortung übernehmen will“, kritisierte Mölzer und erinnerte daran, dass es just die SPÖ und ihre Utopie der Gesamtschule waren und sind, die die AHS "ausbluten" lassen.
„Und dass der Ausländeranteil in den Schulklassen nicht am schlechten Abschneiden schuld sein könne, da er in Kärnten ja nur elf Prozent betrage, ist ein Mär. In den Ballungszentren wie Klagenfurt oder Villach ist im Pflichtschulbereich ein Ausländeranteil von rund 45 Prozent und mehr gang und gäbe“, so der FPÖ-Bildungssprecher.

„Herzlich willkommen in der schulischen Realität“, meinte dazu Elisabeth Dieringer-Granza, die festhielt, dass der Kärntner SPÖ-Landesschulratspräsident bei seinem Amtsantritt vor vier Jahren die Leseförderung zur „Chefsache“ erklärt hat. „Wie ‚wirkungsvoll‘ seine Maßnahmen waren, spiegelt das Ergebnis des Bildungsstandard-Tests wider“, so Dieringer-Granza und meinte weiter:
„Das erklärte Ziel sozialistischer Schulpolitik ist seit Jahren das einer Gesamtschule. Dagegen haben wir Freiheitliche uns immer klar ausgesprochen.“

Die Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität im differenzierten Schulsystem sei völlig vergessen worden. „Die Zukunft unserer Schüler, die nun einmal durch eine gute Basisausbildung gewährleistet wird, ist leider völlig in den Hintergrund geraten“, kritisierte Dieringer-Granza.
„Das parteiideologische Verfolgen einer Gesamtschule ist endlich zu stoppen. Altersberger soll sich bei den Teams , die an den AHS nachweislich gute Arbeit leisten, entschuldigen und vielleicht über seinen Rückzug aus der Schulpolitik nachdenken“, forderte Mölzer.

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