- 29.03.2017, 12:22:26
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FPÖ: Mölzer/Dieringer-Granza: Sozialistische Schulpolitik ist gescheitert
Bildungsstandards in Kärnten: „Willkommen in der schulischen Realität!“
Utl.: Bildungsstandards in Kärnten: „Willkommen in der schulischen
Realität!“ =
Wien (OTS) - "Wenn bei den Ergebnissen der Bildungsstandard-Tests in
Sachen Lesen die Kärntner Schüler hinter dem österreichischen
Durchschnitt liegen, so ist das einmal mehr höchst alarmierend",
betonten heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer und Mag.
Elisabeth Dieringer-Granza, Vizepräsidentin des Kärntner
Landeschulrates, unisono.
„Dass SPÖ-Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger auf diese
Misere keine andere Antwort hat, als via Medien auf die Gymnasien
hinzuhauen, ist Beweis dafür, dass man bei den Sozialisten keinerlei
Schuldbewusstsein hat bzw. keinerlei Verantwortung übernehmen will“,
kritisierte Mölzer und erinnerte daran, dass es just die SPÖ und ihre
Utopie der Gesamtschule waren und sind, die die AHS "ausbluten"
lassen.
„Und dass der Ausländeranteil in den Schulklassen nicht am schlechten
Abschneiden schuld sein könne, da er in Kärnten ja nur elf Prozent
betrage, ist ein Mär. In den Ballungszentren wie Klagenfurt oder
Villach ist im Pflichtschulbereich ein Ausländeranteil von rund 45
Prozent und mehr gang und gäbe“, so der FPÖ-Bildungssprecher.
„Herzlich willkommen in der schulischen Realität“, meinte dazu
Elisabeth Dieringer-Granza, die festhielt, dass der Kärntner
SPÖ-Landesschulratspräsident bei seinem Amtsantritt vor vier Jahren
die Leseförderung zur „Chefsache“ erklärt hat. „Wie ‚wirkungsvoll‘
seine Maßnahmen waren, spiegelt das Ergebnis des
Bildungsstandard-Tests wider“, so Dieringer-Granza und meinte weiter:
„Das erklärte Ziel sozialistischer Schulpolitik ist seit Jahren das
einer Gesamtschule. Dagegen haben wir Freiheitliche uns immer klar
ausgesprochen.“
Die Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität im
differenzierten Schulsystem sei völlig vergessen worden. „Die Zukunft
unserer Schüler, die nun einmal durch eine gute Basisausbildung
gewährleistet wird, ist leider völlig in den Hintergrund geraten“,
kritisierte Dieringer-Granza.
„Das parteiideologische Verfolgen einer Gesamtschule ist endlich zu
stoppen. Altersberger soll sich bei den Teams , die an den AHS
nachweislich gute Arbeit leisten, entschuldigen und vielleicht über
seinen Rückzug aus der Schulpolitik nachdenken“, forderte Mölzer.
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