SoHo ad Laun: Menschenverachtende Aussagen unwürdig und falsches Zeichen

Sozialdemokratische LSBTI Organisation unterstützt offenen Brief der HOSI Salzburg

Wien (OTS/SK) -

Die LSBTI Organisation der SPÖ (SoHo) fordert eine öffentliche Entschuldigung und eine Klarstellung seitens der katholischen Glaubensgemeinschaft aufgrund der hetzerischen Aussagen von Salzburgs Weibischof Andreas Laun gegen Homosexuelle. SoHo-Bundesvorsitzender Peter Traschkowitsch verurteilt die Aussagen aufs Schärfste: „Es kann nicht sein, dass in einem aufgeklärten Land wie Österreich derlei Aussagen getätigt werden, und Konsequenzen ausbleiben. In einem Onlinekommentar bezeichnet Laun Homosexuelle als „irgendwie gestörte Männer und Frauen, die anatomisch eine kleine Missbildung haben oder eine sexuelle Anziehung zum eigenen Geschlecht verspüren“. Außerdem bezeichnet er darin die "Gender-Ideologie" – genauso wie den Nationalsozialismus und den Kommunismus – als Lüge des Teufels. Die SoHo unterstützt den offenen Brief der HOSI Salzburg, die auch auf die Prüfung der strafrechtlichen Relevanz von Launs Äußerungen hinweist. „Solche Aussagen, wie die von Bischof Laun, sind der Nährboden für Ablehnung und Hasskriminalität. Wo Worte fallen, können auch Taten folgen“, warnt Michaela Menclik, stellvertretende SoHo-Bundesvorsitzende. ****

Offener Brief der HOSI Salzburg: http://tinyurl.com/kyqkj4l

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