• 28.03.2017, 10:00:02
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  • OTS0056

karriere.at Umfrage: Work-Life-Balance – wieder nur ein Modewort?

Zwei Drittel der Arbeitnehmer verstehen darunter Flexibilität bei der Zeiteinteilung

Grafik zu Online-Umfrage, 171 Unternehmensvertreter

Utl.: Zwei Drittel der Arbeitnehmer verstehen darunter Flexibilität
bei der Zeiteinteilung =

Linz (OTS) - Geld ist nicht alles, auch auf die Work-Life-Balance
kommt es an. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Job ausschließlich
an den Verdienstmöglichkeiten bewertet wurde. Vielmehr geht es heute
darum, dass sich ein Beruf bestmöglich mit dem Privatleben
vereinbaren lässt. Das belegt auch das aktuelle Online-Stimmungsbild
von karriere.at: Zwei von drei Teilnehmern auf Arbeitnehmerseite
verstehen unter Work-Life-Balance Flexibilität und Eigenverantwortung
bei der Zeiteinteilung.

Work-Life-Balance: Was verstehst du darunter? Diese Frage
beantworteten 661 karriere.at-User auf Arbeitnehmerseite in den
vergangenen Wochen. Rund zwei Drittel (64 Prozent) meinen mit diesem
Begriff die Möglichkeit, Arbeitszeiten flexibel einteilen zu können.
Nicht ganz jeder Vierte (22 Prozent) sieht das perfekte Verhältnis
von Job und Privatleben, wenn sich die Tätigkeit nicht wie Arbeit
anfühlt. Acht Prozent denken an möglichst viel Freizeit und die
wenigsten (6 Prozent) finden, dass sich mit dem Begriff
„Work-Life-Balance“ lediglich ein weiteres Modewort etabliert hat.
Damit unterscheiden sich die Antworten der Arbeitnehmer nur
unwesentlich von den Sichtweisen der Unternehmensvertreter (171
Teilnehmer) zu dieser Frage: Diese stellen den Faktor Flexibilität
noch stärker (67 Prozent) ins Rampenlicht. 19 Prozent der befragten
Recruitingverantwortlichen finden ihre Work-Life-Balance, wenn sich
ihr Job nicht wie Arbeit anfühlt. Jeweils sieben Prozent denken dabei
an möglichst viel Freizeit oder ein Modewort.

Work-Life-Balance entscheidet über Arbeitgeber-Image mit
„Work-Life-Balance als Modewort abzutun, wäre der falsche Weg“, ist
Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at,
überzeugt: „Heute lässt sich nicht mehr strikt zwischen Berufs- und
Privatleben trennen. Ein Job muss den Anforderungen des individuellen
Privatlebens auch gerecht werden, egal ob es sich um
Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Hobbys oder nebenberufliche
Tätigkeiten handelt.“ Unternehmen mit starren
Zeitmanagement-Systemen, die Mitarbeitern nur minimale Flexibilität
ermöglichen, bringen sich daher auch beim Aufbau einer positiven
Arbeitgebermarke um wertvolle Image-Punkte bei Mitarbeitern und
Bewerbern, betont Smid.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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