LR Benger: Bund lässt Kärntner Gründer im Regen stehen

SPÖ-Infrastrukturminister streicht Fördergelder für build! Gründerzentrum in Kärnten. Benger: Gründer schaffen neue Jobs, jede Streichung ist Anschlag auf Gründergeist!

Klagenfurt (OTS) - Das build! Gründerzentrum in Kärnten steht vor dem Aus, weil der Bund über die AWS (Austrian Wirtschaftsservice GmbH.) die Förderung streicht. „Das nennt das SPÖ-Infrastrukturministerium Startup-Offensive, in dem es die Gründerzentren in Österreich reduziert?! Das ist keine Offensive, das ist ein Anschlag auf den Gründergeist und die Perspektive junger Gründer“, wettert heute VP-Wirtschaftslandesrat Christian Benger. Bekanntlich liegt die Förderung der build! Gründerzentren im alleinigen Aufgabenbereich des Infrastrukturministers. Über das sogenannte „Aplus B“-Programm wurden bisher in Österreich 8 Standorte finanziert. Jetzt wurde bekannt, dass diese Gründerzentren in Österreich reduziert werden und die Förderung für das build! in Kärnten als einziges vom Infrastrukturminister gestrichen werden soll.

AplusB wurde ins Leben gerufen, um Gründungsvorhaben anzuregen und zu forcieren. Die Finanzierungsleistung der AplusB für Gründungen liegt bei knapp 400 Mio. Euro von 2002 bis 2014 (laut Geschäftsbericht)! „Das untergräbt alle Gründeroffensiven, das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Aktivitäten, die Gründungen forcieren. Wir brauchen aber einen Gründergeist, denn nur neue Betriebe schaffen neue Jobs. Ein Infrastrukturminister, der Infrastruktur für Gründer streicht, hat wenig Berechtigung“, hält Benger fest.
Benger fordert daher auch seinen Koalitionspartner SPÖ auf, beim eigenen Minister aktiv zu werden, damit das build! in Kärnten erhalten bleibt.

Als erste Maßnahme kündigt Benger eine Resolution an das Infrastrukturministerium in der nächsten Regierungssitzung an. „Die Standortreduktion nehmen wir so nicht hin. Das build! Gründerzentrum ist für Kärnten weiterhin zu erhalten“, fordert Benger!

Das build! Gründerzentrum begleitet junge Gründer seit dem Jahr 2002 von der Idee bis zu Umsetzung 18 Monate lang, mittels Coaching, Beratung, Qualifizierung und auch finanzielle Unterstützung erhalten die Gründer in Form von zinsfreien Darlehen beispielsweise, um starten zu können.
Das build! Gründerzentrum hat Gesamtkosten von rund 7,9 Mio. Euro in 5 Jahren. Die beim Bund beantragte Summe für 2017 bis 2022 macht rund 4 Mio. Euro aus. Der KWF fördert das build! mit zusätzlich 1,7 Mio. Euro im selben Zeitraum. Die Zahlen sprechen für sich: 133 Projekte sind aus 485 Erstgesprächen entstanden, 90 % sind noch am Markt in 15 Exportländern, 450 Arbeitsplätze wurden geschaffen. (Schluss)

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