ASFINAG: S 1 Wiener Außenringschnellstraße mit Lobau-Tunnel ist unverzichtbar

Wien (OTS) - Anlässlich der Forderung der Sozialpartner AK und WK Wien nach Umsetzung der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße mit Lobau-Tunnel betont auch die ASFINAG, dass das Projekt große Verkehrsprobleme im Raum Wien löst und absolut umweltverträglich ist. 2018 soll der Bau beginnen. „Jeden Tag steigt die Notwendigkeit einer Nord-Ost-Umfahrung von Wien mit einer Tunnellösung – nur durch eine weitere Donauquerung wird es zur Entlastung der innerstädtischen Straßen kommen“, erläutert Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. 

Zwtl.: Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität

Ohne den „Lückenschluss“ der Umfahrung der Bundeshauptstadt werden die Verkehrsprobleme in Wien und im Marchfeld in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen – mit negativen Konsequenzen für die Lebensqualität von Anrainerinnen und Anrainern und die Verkehrsteilnehmer. „Die neue S1 wird täglich zehntausende Fahrzeuge aus dem überlasteten Straßennetz abziehen und den Verkehr auf einer Schnellstraße fernab von Wohngebieten bündeln“, so Walcher. Ein Beispiel anhand der Breitenleer Straße: Im Jahr 2025 statt 23.000 Fahrzeuge ohne S 1 nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag – das bedeutet eine Reduktion von 30 Prozent. Auch der starke Lkw-Verkehr wird aus den Ortsdurchfahrten verdrängt.

Besonders profitieren die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf, sowie die Wiener Donaustadt. Mit der neuen S 1 werden auch die geplante S 8 Marchfeld Schnellstraße und der künftige Wiener Stadtteil Seestadt in Aspern an das Autobahnnetz angebunden. So entsteht ein wirkungsvolles Verkehrssystem für die Ostregion.

Zwtl.: Schutz des Nationalparks steht im Vordergrund

Mit dem Bau der Donauquerung als Tunnel verhindert die ASFINAG negative Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen. Weder Grundwasser noch die Natur im Schutzgebiet sind durch den Tunnel in Gefahr. Bis zu 60 Meter tauchen die beiden Tunnelröhren ab, über acht Kilometer verläuft die S 1 unter der Erde. Dabei setzt die ASFINAG auf eine absolut umweltschonende Bauweise: Eine ein Meter dicke Betonschale hält den Tunnel dicht. Hier kann die ASFINAG auf umfangreiche Erfahrungen bei der Errichtung der U-Bahn im Raum Wien aufbauen.

Zwtl.: Baustart im kommenden Jahr

Seit 27. März 2015 ist die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv abgeschlossen. Nach einem Einspruch liegt das Projekt derzeit beim Bundesverwaltungs-Gerichtshof. Mit einer Entscheidung Ende 2017 kann gerechnet werden. Walcher abschließend: „Die Vorteile des Projektes sprechen für sich. Wir gehen davon aus, 2018 mit dem Bau zu beginnen und 2025 wird die neue Strecke für den Verkehr freigegeben.“

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