• 25.03.2017, 12:41:24
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  • OTS0034

FPÖ-Darmann kritisiert Untätigkeit der Kärntner Regierungskoalition bei Kärnten Airport

Während am Flughafen Marburg 300 Mio. Euro investiert werden, schlafen politisch Verantwortliche in Kärnten

Utl.: Während am Flughafen Marburg 300 Mio. Euro investiert werden,
schlafen politisch Verantwortliche in Kärnten =

Klagenfurt (OTS) - Nach der Bekanntgabe chinesischer Investoren, 300
Mio. Euro in den Flughafen Marburg zu investieren und zeitnah
Linienflüge zu elf Destinationen ab Marburg anbieten zu wollen,
kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann die
Untätigkeit der Kärntner Regierungskoalition. „Wieso schlafen die
politisch Verantwortlichen in Kärnten, von Kaiser über Schaunig bis
Benger seit Jahren, wenn es um die Entwicklung des Kärnten Airports
geht, während in unserem Nachbarland kräftig investiert wird? Es wird
nicht lange dauern, bis nach dem Flughafen Laibach jetzt auch der
bisher verschlafene Flughafen in Marburg erblühen wird“, erklärt
Darmann.

Für den FPÖ-Obmann müsse der Kärnten Airport als eine stützende Säule
für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten dringend
wiederbelebt werden. „Dies hätte bereits vor mehr als zwei Jahren
passieren sollen“, kritisiert Darmann die Untätigkeit von
Landeshauptmann Kaiser, Eigentümervertreterin Schaunig sowie
Wirtschafts- und Tourismusreferent Benger, welche zum Tiefststand von
nur mehr 193.000 Passagieren im Vorjahr wesentlich beigetragen hat.
„Die Umsetzung der im September 2014 in der Landesregierung
beschlossenen Begleitmaßnahmen zur 15 Mio. Euro teuren
Pistensanierung wie ein Incoming-Konzept oder die bessere
verkehrstechnische Anbindung des Flughafens aus den Bezirken steht
nach wie vor aus“, erinnert Darmann.

Es sei bedauerlich, dass in der Causa Flughafen auch die Spitze der
Kärnten Werbung weiter durch Taten- und Visionslosigkeit glänzt. In
diesem Zusammenhang erneuert Darmann auch seine Forderung nach
Übertragung der Anteile der Kärnten Werbung an die Tourismusregionen,
welche ja bereits seit langem diskutiert wird. „Wir müssen hier
endlich Nägel mit Köpfen machen und eine Strukturreform der Kärnten
Werbung umsetzen und nicht nur ankündigen. Die Politik soll raus aus
dem Tourismus und der Kärnten Werbung“, so Darmann. Dieser Weg wäre
vernünftig und werde seit langem auch von Experten vorgeschlagen. In
der aktuellen Frage der Ausschreibung bzw. Neubesetzung des
Geschäftsführers der Kärnten Werbung plädiert Darmann neuerlich für
ein offenes und objektives Hearing unter Beiziehung von Experten.

(Schluss)

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