• 24.03.2017, 12:49:00
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FPÖ-Darmann: Enorme Chancen des russischen Marktes für den Kärntner Tourismus erkennen!

Tourismusreferent Benger sollte dringend aktiv werden - Unverantwortliche Russland-Sanktionen sofort beenden

Utl.: Tourismusreferent Benger sollte dringend aktiv werden -
Unverantwortliche Russland-Sanktionen sofort beenden =

Klagenfurt (OTS) - Das gemeinsame Tourismusjahr Österreich – Russland
2017 nimmt der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann zum
Anlass, die Kärntner Tourismusverantwortlichen wachzurütteln und auf
die enormen Chancen des russischen Marktes für den Kärntner Tourismus
aufmerksam zu machen. „Tourismusreferent Christian Benger sollte die
unendlichen Möglichkeiten des russischen Marktes für unseren
Tourismus erkennen und gemeinsam mit Kärnten Werbung-Chef Kresse
dringend aktiv werden. Jetzt, da scheinbar auch die Österreich
Werbung ihren Mut zusammen gekratzt hat, könnten auch die
Verantwortlichen in Kärnten wieder aus der Deckung kommen und die
vermeintlich ´heiße Kartoffel´ angreifen“, betont Darmann. Er
verweist auf einen gemeinsamen Auftritt des russischen Botschafters
in Österreich, Dmitrij Ljubinskij, und der Geschäftsführerin der
Österreich Werbung, Petra Stolba, im Tourismusausschuss des
Nationalrates diese Woche.

Wegen der Ukraine-Krise, EU-Sanktionen und dem Rubel-Verfall ist es
seit 2014 mit den Nächtigungszahlen russischer Gäste in Österreich
bergab gegangen. „Es ist erfreulich, dass es im Oktober und November
2016 erstmals wieder zweistellige Zuwächse gegenüber dem Vorjahr bei
den russischen Gästen gab. Jetzt die Zeit nicht intensiv zu nutzen
und sich um russische Gäste zu bemühen, wäre ein Wahnsinn. Denn
Marktbearbeitung ist bekanntlich keine kurzfristige Aktivität,
sondern muss vorbereitet sein. Russland ist ein absoluter
Zukunftsmarkt für den Kärntner Tourismus“, so der FPÖ-Obmann. Es
müsse auch eine bessere Anbindung des Kärnten Airport an russische
Destinationen (Linien- oder Charterflüge) umgesetzt werden.

„Wenn Benger und Kresse nach China reisen und so ein paar hundert
Gäste nach Kärnten bringen, ist das schön. Aber gleichzeitig auf den
russischen Markt zu vergessen, ist ein großer Fehler“, so Darmann.
Immerhin konnten die österreichischen Touristiker in Spitzenzeiten,
etwa 2013, noch 1.954.599 Nächtigungen von Urlaubern aus Russland
verzeichnen.

Auch wenn der Tourismus bei den EU-Sanktionen formell ausgeklammert
ist, fordert der Kärntner FPÖ-Obmann neuerlich ein sofortiges Ende
der unseligen und unverantwortlichen Russland-Sanktionen. „Unsere
Bauern leiden, unsere Industrie leidet, unsere Tourismusbetriebe
leiden. Das alles ist aber den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP egal.
Sie haben erst kürzlich auf EU-Ebene der Verlängerung der
Russland-Sanktionen bis Ende Juli 2017 zugestimmt“, erinnert Darmann.
Es sei beschämend, dass die Russland-Sanktionen von der EU mit
Unterstützung der österreichischen Regierung noch immer
aufrechterhalten werden, während es etwa gegen die Türkei, die Europa
und seinen Bürgern offen droht, keine Sanktionen gibt.

(Schluss)

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