- 23.03.2017, 13:34:51
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FPÖ-Darmann: Schluss mit der Almosenpolitik der Kärntner GKK!
Rückkehr zum bewährten System der Hauszustellung einzig sinnvolle und soziale Lösung – Fatale Optik für GKK
Utl.: Rückkehr zum bewährten System der Hauszustellung einzig
sinnvolle und soziale Lösung – Fatale Optik für GKK =
Klagenfurt (OTS) - „50 Pflegebedürftige bekommen nun von der GKK als
´Härtefälle´ einen Zuschuss für die Inkontinenzversorgung, die
restlichen 6.500 externen Pflegebedürftigen müssen bis zu 100 Euro
monatlich dazuzahlen. Bei ihnen spart die GKK am meisten, indem sie
die bisherige Versorgung mittels Hauszustellung eingestellt hat. Das
ist eine brutale Sozialpolitik zu Lasten der sozial Schwächsten in
unserem Land“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag.
Gernot Darmann unter Hinweis auf heutige Aussagen von KGKK-Direktor
Johann Lintner. Lintner zwinge die ärmsten Versicherten dazu, ein
Ansuchen an den Unterstützungsfonds der GKK zu stellen. „Da können
die Kassenfunktionäre dann je nach Laune entscheiden, wer das Almosen
bekommt und wer nicht. Bei diesem Verfahren fehlt jede Transparenz
und die Versicherten werden zu Bittstellern degradiert. Warum sieht
hier die zuständige Sozial- und Gesundheitsreferentin Prettner von
der SPÖ tatenlos zu?“, fragt Darmann.
Es sei auch absurd, dass die GKK hinkünftig den Pflegeheimen
vorschreiben will, wie viele Windeln sie für ihre Bewohner verwenden
dürfen und finanziert bekommen. „Da kann nur eine Minimalvariante für
die Betroffenen herausschauen, weil die GKK ja auf deren Rücken
sparen will“, betont Darmann. Er fordert eine sozial verträgliche
Lösung, die für alle Pflegebedürftigen gilt und die bis Ende 2016
auch gegolten hat. „Das bisherige System war sozial und hat sich
bewährt. Die GKK sollte die Inkontinenzprodukte wieder an die
Betroffenen zustellen und dabei den Kostenvorteil des Großeinkaufs
von Windeln im Sinne der Versicherten nutzen“, so der FPÖ-Obmann.
Laut Darmann wäre es höchst an der Zeit, dass die 24 von der
Arbeiterkammer nominierten Vertreter in der GKK-Generalversammlung
die unsoziale Vorgangsweise der GKK-Führung stoppen. Der FPÖ-Obmann
verweist auch auf die fatale Optik: „Auf der einen Seite ist die
Kärntner GKK jene Krankenkasse, die 2015 österreichweit die höchsten
Jubiläumsgelder an ihre Mitarbeiter ausgeschüttet hat, während sie
bei den pflegebedürftigen Versicherten eine der schlechtesten Modelle
im Österreichvergleich hat.“
(Schluss)
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