FPÖ-Darmann: Schluss mit der Almosenpolitik der Kärntner GKK!

Rückkehr zum bewährten System der Hauszustellung einzig sinnvolle und soziale Lösung – Fatale Optik für GKK

Klagenfurt (OTS) - „50 Pflegebedürftige bekommen nun von der GKK als ´Härtefälle´ einen Zuschuss für die Inkontinenzversorgung, die restlichen 6.500 externen Pflegebedürftigen müssen bis zu 100 Euro monatlich dazuzahlen. Bei ihnen spart die GKK am meisten, indem sie die bisherige Versorgung mittels Hauszustellung eingestellt hat. Das ist eine brutale Sozialpolitik zu Lasten der sozial Schwächsten in unserem Land“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann unter Hinweis auf heutige Aussagen von KGKK-Direktor Johann Lintner. Lintner zwinge die ärmsten Versicherten dazu, ein Ansuchen an den Unterstützungsfonds der GKK zu stellen. „Da können die Kassenfunktionäre dann je nach Laune entscheiden, wer das Almosen bekommt und wer nicht. Bei diesem Verfahren fehlt jede Transparenz und die Versicherten werden zu Bittstellern degradiert. Warum sieht hier die zuständige Sozial- und Gesundheitsreferentin Prettner von der SPÖ tatenlos zu?“, fragt Darmann.

Es sei auch absurd, dass die GKK hinkünftig den Pflegeheimen vorschreiben will, wie viele Windeln sie für ihre Bewohner verwenden dürfen und finanziert bekommen. „Da kann nur eine Minimalvariante für die Betroffenen herausschauen, weil die GKK ja auf deren Rücken sparen will“, betont Darmann. Er fordert eine sozial verträgliche Lösung, die für alle Pflegebedürftigen gilt und die bis Ende 2016 auch gegolten hat. „Das bisherige System war sozial und hat sich bewährt. Die GKK sollte die Inkontinenzprodukte wieder an die Betroffenen zustellen und dabei den Kostenvorteil des Großeinkaufs von Windeln im Sinne der Versicherten nutzen“, so der FPÖ-Obmann.

Laut Darmann wäre es höchst an der Zeit, dass die 24 von der Arbeiterkammer nominierten Vertreter in der GKK-Generalversammlung die unsoziale Vorgangsweise der GKK-Führung stoppen. Der FPÖ-Obmann verweist auch auf die fatale Optik: „Auf der einen Seite ist die Kärntner GKK jene Krankenkasse, die 2015 österreichweit die höchsten Jubiläumsgelder an ihre Mitarbeiter ausgeschüttet hat, während sie bei den pflegebedürftigen Versicherten eine der schlechtesten Modelle im Österreichvergleich hat.“

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