• 21.03.2017, 09:23:18
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  • OTS0027

Ohne sauberes Abwasser kein sauberes Trinkwasser

Verschmutztes Abwasser bringt in Schwellen- und Entwicklungsländern große Gesundheitsgefahren mit sich. Die ADA investierte 2016 21 Mio. Euro in Wasser- und Abwasserprojekte.

Utl.: Verschmutztes Abwasser bringt in Schwellen- und
Entwicklungsländern große Gesundheitsgefahren mit sich. Die
ADA investierte 2016 21 Mio. Euro in Wasser- und
Abwasserprojekte. =

Wien (OTS) - 1,8 Milliarden Menschen fehlt es an sauberem
Trinkwasser. Jeder dritte Mensch auf der Welt hat keine Toilette zu
Verfügung. „Fehlende Sanitäranlagen und nicht gereinigtes Abwasser
führen in vielen Regionen dazu, dass auch das Trinkwasser verschmutzt
ist“, erklärt Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian
Development Agency (ADA), zum Welttag des Wassers am 22. März, der
heuer den Schwerpunkt „Abwasser“ hat. „Mit rund 21 Millionen Euro hat
die ADA daher 2016 nicht nur die Versorgung mit Trinkwasser, sondern
auch die Entsorgung von Abwasser und den Bau von Sanitäranlagen
gefördert“, führt Ledolter aus.

10.000 Menschen bekommen etwa in Kamashi – im äthiopischen
Grenzgebiet zum Sudan – durch Finanzierung der ADA und die Arbeit des
Roten Kreuzes sauberes Trinkwasser und Latrinen. Nur 16 Prozent der
dort ansässigen Bevölkerung haben aktuell Zugang zu sanitären
Einrichtungen. „Damit Durchfall-Krankheiten vermieden und die damit
zusammenhängende Kindersterblichkeit reduziert werden können, setzen
wir auch stark auf Hygiene-Schulungen“, so Ledolter.

Für die nachhaltige Versorgung mit Sanitäranlagen ist nicht nur die
Infrastruktur wichtig – auch Schulungen für Betrieb und Wartung der
Anlagen müssen unterstützt werden. Neben der direkten Förderung von
Projekten in den Partnerländern unterstützt die ADA auch indirekt,
zum Beispiel die Afrikanische Wasserfazilität, eine Einrichtung der
afrikanischen Entwicklungsbank zur Förderung privatwirtschaftlicher
Initiativen. Dadurch sind Projekte wie jenes zur Verbesserung der
Sanitärversorgung im sozial benachteiligten Stadtteil Kawembe in
Kampala, Uganda, möglich.

Austrian Development Agency

Die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt Länder in Afrika, Asien, in
Südost- und Osteuropa sowie die Karibik bei ihrer nachhaltigen
Entwicklung. Gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen,
Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen setzt die ADA pro Jahr
rund 650 Projekte und Programme mit einem Gesamtvolumen von 500
Millionen Euro um.

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