• 20.03.2017, 10:17:23
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Hungersnot in Ostafrika – Jetzt ist die Zeit zu handeln.

Diakonie Katastrophenhilfe hilft und ruft zu Spenden auf

Utl.: Diakonie Katastrophenhilfe hilft und ruft zu Spenden auf =

Wien (OTS) - In Teilen Ostafrikas droht eine Hungersnot. Im
Südsudan, Äthiopien, Kenia und Somalia sind laut Vereinten Nationen
rund 20 Millionen Menschen auf Unterstützung mit Lebensmitteln
angewiesen. „Die Lage hat sich in den letzten Monaten immer weiter
zugespitzt. In manchen Regionen hat die Dürre zu einem Totalausfall
der Ernte geführt“, berichtet Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie
Katastrophenhilfe. „Allein in Somalia ist die Zahl der Menschen, die
auf Hilfe angewiesen sind, aufgrund der Dürre auf über sechs
Millionen angestiegen“.

Hilfe in Form von Saatgut und Wissensvermittlung für Anbau
trotz Trockenheit

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren lokalen
Partnerorganisationen in Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien vor
Ort und versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und Zugang
zu sauberem Trinkwasser. Zudem werden neben der Nothilfe die Menschen
in der Vorsorge unterstützt. Dabei geht es insbesondere darum, Wissen
zu vermitteln, wie Landwirtschaft trotz der schwierigen klimatischen
Bedingungen möglich ist.

„Mehr denn je sind die Menschen in Ostafrika auf unsere Unterstützung
angewiesen. Wir müssen jetzt handeln, um eine noch größere Hungersnot
zu verhindern. Deshalb rufen wir zu Spenden auf“, sagt Michael
Chalupka, Direktor der Diakonie.

Konflikte verschärfen die Gefahr einer Hungersnot

Zusätzlich zur Dürre droht die fragile politische Situation in der
Region weiter zu destabilisieren. Ein Teufelskreis, der zu weiterer
Vertreibung und Zerstörung von Lebensgrundlagen führt. „Neben der
Dürre sind immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen - gerade im
Südsudan - eine Ursache für den Hunger. Deshalb ist es jetzt
insbesonders wichtig, dass die Konfliktparteien den Zugang zur Hilfe
nicht weiter behindern und weitere Mittel bereitgestellt werden“,
ergänzt Lassmann.

Regenprognosen sind schlecht

Die nun schon seit mehreren Jahren anhaltende Dürreperiode führt auch
in anderen Regionen Ostafrikas zu einer Verschärfung der Situation.
Betroffen sind insbesondere der Nordosten Kenias, der Südosten
Äthiopiens und der Südsudan – insgesamt ein Gebiet mit 15 Millionen
Menschen. Die Prognosen für die nächste Regenzeit, die eigentlich im
März beginnen sollte, sind schlecht. „Es besteht die Gefahr, dass
sich die Situation im Frühsommer weiter anspannt“, sagt Dagmar
Lassmann und ergänzt: „Wir haben bei der Dürre 2011 in Somalia schon
einmal erlebt, wie dramatisch die Auswirkungen sind, wenn die
international Hilfe zu spät anläuft. Das darf nicht wieder
passieren“.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Spendenkennwort „Afrika Hungerhilfe“
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX
online Spenden unter http://www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden

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