• 20.03.2017, 10:00:02
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  • OTS0039

BIOMIN (Division der ERBER Group) unterstützt FFoQSI Projekt

Prof. Martin Wagner (Veterinärmedizinische
Universität Wien), Dr. Gerd Schatzmayr (BIOMIN Research Center
Tulln)

Getzersdorf, NÖ (OTS) - BIOMIN gibt Teilnahme an einem 16 Millionen
Euro-Projekt für Qualität, Sicherheit und Innovationen im Futter- und
Lebensmittelbereich (kurz: FFoQSI - Feed and Food Quality, Safety and
Innovation) bekannt.

Insgesamt 40 Unternehmen, davon 6 wissenschaftliche Partner und 34
Unternehmenspartner aus 5 Ländern beschreiten mit dem Projekt
K1-Kompetenzzentrum für Forschung und Innovation im Futter- und
Lebensmittelbereich (– kurz FFoQSI) einen neuen Weg in Österreich,
nach dem Motto: „vom Erzeuger zum Verbraucher“.

Das Ziel des Projekts, das 8 Jahre dauern und ein Budget von sechzehn
Millionen Euro für die ersten 4 Jahre zur Verfügung hat, ist es, die
Nahrungs- und Futtermittelproduktion besser, sicherer und
nachhaltiger zu machen und Innovationen durch anwendungsorientierte
Grundlagenforschung voranzutreiben.

„FFoQSI wird ein einzigartiges Markenzeichen für die Integration der
Lebensmittelkette in den verschiedenen Ländern Europas darstellen –
besonders dort wo kleine und mittlere Lebensmittelversorgungsketten
unerlässlich sind” sagte der FFoQSI Projekt-Koordinator Professor
Martin Wagner von der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Führende Forschung

„BIOMIN war eines der Unternehmen, das FFoQSI von Anfang an am
tatkräftigsten unterstützt hat“, meinte Prof. Wagner. „Als eine
Schlüsselfigur bei der Entwicklung von innovativen Lösungen für die
Futter- und Lebensmittelbranche sehen wir einen guten Grund darin,
unsere umfangreichen Kompetenzen in Forschung & Entwicklung hier
einzusetzen”, meinte Dr. Gerd Schatzmayr, Research Director am BIOMIN
Forschungszentrum. „Dies gibt uns die Möglichkeit, unsere
langjährigen F&E Partnerschaften mit führenden Institutionen in
Österreich und im Ausland weiter auszubauen.“

BIOMIN wird an 3 verschiedenen Projekten teilnehmen, die sich mit dem
Nachweis von Mykotoxinen, pflanzlichen Futterzusätzen und
Antibiotikaresistenzen bei Tieren beschäftigen.

Mykotoxine

Dieses Projekt wird mit Prof. Krska vom Analytikzentrum des IFA-Tulln
durchgeführt und hat zum Ziel, den Nachweis von Mykotoxinen und
anderen Kontaminationen im Getreide zu verbessern, und baut auf der
modernen Flüssigchromatographie mit Tandem-Massenspektrometrie
(LC-MS/MS)-Technologie auf.

„Hoch-entwickelte Multi-Mykotoxin-Methoden, wie z.B. das Spectrum
380®, können mehr als 400 Mykotoxine und Metaboliten auf einmal
erkennen“, erklärte Dr. Schatzmayr. „Das hat uns einen großen Schritt
weiter gebracht um ein besseres Verständnis potentieller
Gesundheitsrisiken für Tier und Mensch zu erhalten. Basierend darauf
wollen wir unsere innovativen Technologien zur Entgiftung von
Mykotoxinen weiterentwickeln.”

Phytogenese

Das zweite Projekt befasst sich mit der Erforschung der Wirkung von
Digestarom®, einem phytogenen Futterzusatz (PFA), auf die
Darmgesundheit von Schweinen in Zusammenarbeit mit dem Institut für
Tierernährung, tierische Lebensmittel und Ernährungsphysiologie an
der Universität für Bodenkultur, Wien(BOKU).

„Die Forschung hat bereits die entzündungshemmenden und darmbarriere
schützenden Eigenschaften von natürlichen pflanzlichen Wirkstoffen
gezeigt, die zur Verbesserung der Darmgesundheit führen “, meinte Dr.
Schatzmayr. „Unser Ziel ist es, den Wirkmechanismus von phytogenen
Futterzusätzen (PFAs) weiter zu erforschen.“

Antibiotika Resistenzen

Das dritte Projekt beschäftigt sich mit Antibiotikaresistenzen im
Verdauungstrakt von Tieren. Im Mittelpunkt steht die nähere
Erforschung des Resistoms – die Gesamtheit aller
Antibiotika-Resistenzgene – im Verdauungstrakt von Geflügel und
Schweinen, und wie es von Futterzusätzen beeinflusst wird.

„Seit mehreren Jahren forschen wir am Wirkmechanismus der
Antibiotikaresistenzen mittels moderner
Hochdurchsatz-Gensequenzierungen und bioinformatischer Auswertung“,
erklärte Dr. Schatzmayr. „Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass die
Umstellung auf neue natürliche Futtermittelzusätze die
Antibiotikaresistenzen verringern kann. Unser Ziel im Rahmen des
FFoQSI ist es, einen besseren Einblick auf landwirtschaftlicher Ebene
zu Erlangen.“

Über FFoQSI

Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat das
österreichische Kompetenzzentrum für Forschung und Innovation im
Futter- und Lebensmittelbereich (Austrian Competence Centre for Feed
and Food Quality, Safety and Innovation (FFoQSI)) sowie dessen
Betrieb von 2017 bis 2021 als COMET (Competence Centers for Excellent
Technologies)- Programminitiative genehmigt. Es umfasst 12 Projekte
durchgeführt von 6 wissenschaftlichen Partnern und 34
Unternehmenspartnern aus 5 Ländern.

Das Engagement der Unternehmenspartner beinhaltet die
Teilfinanzierung eines Kompetenzzentrums im Bereich der
Agrarnahrungsmittelkettenforschung. Das K1 Kompetenzzentrum befindet
sich in Tulln, in Niederösterreich und hat weitere
Forschungsstandorte an der Universität für Bodenkultur, Wien (BOKU),
der Veterinärmedizinischen Universität, Wien (Vetmeduni Wien) und der
Fachhochschule Oberösterreich.

Verwandte Links
BIOMIN Research Center: http://www.biomin.net/en/about/research/
Feed and Food Quality, Safety and Innovation (FFoQSI) Homepage:
http://www.ffoqsi.at/

ERBER Group

Die ERBER Group ist eine weltweit führende Firmengruppe im Bereich
der Lebens- und Futtermittelsicherheit, mit Schwerpunkten auf
natürlichen Futteradditiven, Futter- und Lebensmittelanalytik sowie
Pflanzenschutz mit Sitz in Niederösterreich/Getzersdorf.
Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von über 290
Millionen Euro.

Die ERBER Group umfasst BIOMIN, ROMER LABS, SANPHAR, BIO-FERM und
EFB. Inklusive Vertriebspartnern ist die ERBER Group in über 120
Ländern vertreten. Die internationale Ausrichtung, die firmeneigene
Forschung und Entwicklung sind wichtige Erfolgsfaktoren für das
jährliche Wachstum der ERBER Group.

Die Unternehmensgruppe versteht sich als Expertenorganisation und ist
Weltmarktführer im ursprünglichen Kerngeschäft des
Mykotoxin-Risiko-Managements. Die leistungsstarke innerbetriebliche
Forschung und Entwicklung bietet die Grundlage zur Entwicklung
kundenorientierter und innovativer Lösungen, was insbesondere durch
gemeinsame Projekte mit renommierten Universitäten und
Forschungseinrichtungen unterstützt wird.

Das Unternehmen wurde 1983 als „BIOMIN GmbH“ von Erich und Margarete
Erber in Pottenbrunn/Niederösterreich gegründet und ist bis heute in
Familienhand.

Mehr Informationen unter www.erber-group.net

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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