Moser/Mold: „Erhaltung des Ökosystems ist unser oberstes Ziel“

„Es braucht daher ausgewogene Maßnahmen, die sowohl das Wohl des Fischotters, als auch das Wohl anderer geschützter Arten im Blick haben“

St. Pölten (OTS/NÖI) - In den letzten Jahren hat sich die Fischotter-Population in ganz Niederösterreich sehr gut entwickelt. 2015 wurde von der EU der „günstige Erhaltungszustand“ bestätigt. Das hat allerdings auch mit sich gebracht, dass den Teichwirten große wirtschaftliche Schäden verzeichnen mussten, da von den Ottern ganze Teiche und Flüsse leergefressen wurden, sondern manche Fischarten vom Aussterben bedroht sind.

„Bei allen Maßnahmen muss das ökologische Gleichgewicht im Vordergrund stehen und mit Augenmaß vorgegangen werden. Daher wurde der Antrag des Teichwirteverbandes auf Entnahme von 84 Fischottern nicht einfach genehmigt, sondern ein guter Kompromiss gefunden: Die bereits bestehende Förderung von Teichzäunen wird vervierfacht. Der Schadenersatz für Ausfraßschäden wird verdoppelt. Und eine einmalige Entnahme von 40 statt 84 Fischottern wird genehmigt. All diese Maßnahmen werden wissenschaftlich begleitet und nach drei Jahren evaluiert. Um einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Natur-Interessen zu schaffen, braucht es einen ausgewogenen Plan, der sowohl das Wohl des Fischotters, als auch das Wohl anderer geschützten Arten im Blick hat“, betonen die VP-Landtagsabgeordneten Karl Moser und Franz Mold im Rahmen der heutigen Aktuellen Stunde im Landtag.

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