• 16.03.2017, 11:43:47
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  • OTS0112

Land NÖ fördert ab 1. April „Sicheres Wohnen“

LH-Stv. Mikl-Leitner: „Leisten damit einen wesentlichen Beitrag, dass die Menschen sich entscheiden, Eigenvorsorge zu treffen“

Utl.: LH-Stv. Mikl-Leitner: „Leisten damit einen wesentlichen
Beitrag, dass die Menschen sich entscheiden, Eigenvorsorge zu
treffen“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten
heute, Donnerstag, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna
Mikl-Leitner, Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher sowie
Innungsmeisterstellvertreter und Alarmanlagenerrichter Rudolf
Jursitzky über die Aktion „Sicheres Wohnen“. Gefördert werden ab 1.
April für die Jahre 2017 und 2018 der Einbau von Sicherheitstüren bis
1.000 Euro und die Installierung von Alarmanlagen bis 1.000 Euro.

„Sicherheit zählt zu einem der zentralsten und wesentlichsten
Grundbedürfnisse des Menschen, denn ohne Sicherheit gibt es keine
Lebensqualität“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreterin
Mikl-Leitner, warum ihr das Thema Sicherheit „ein zentrales und
wichtiges Anliegen“ ist. Die Statistik zeige, dass die
Einbruchszahlen reduziert werden konnten. „Trotz der positiven
Entwicklung gibt es aber Sorgen und Ängste in der Bevölkerung“,
führte Mikl-Leitner aus, dass das Angst vor Gewalt und die
Unsicherheit, wenn ein Fremder in die eigenen vier Wände eindringe,
seien. Die eigenen vier Wände sollten „ein Ort der Erholung sein“, so
Mikl-Leitner.

Die Aktion „Sicheres Wohnen“, die es zuletzt 2015 gegeben habe und
jetzt ein Jahr ausgesetzt worden sei, sei „gut, wichtig und richtig“,
daher werde man diese neu aufleben lassen, führte die
Landeshauptmann-Stellvertreterin aus, dass eine Evaluierung gezeigt
habe, dass die Initiative greife und immer wieder nachgefragt werde.
„Wir werden fünf Millionen Euro für die Aktion in die Hand nehmen“,
informierte Mikl-Leitner, dass es um einen einmaligen Zuschuss gehe,
der nicht rückzahlbar sei, die Bürger bekämen somit „bares Geld auf
die Hand“. Übernommen werden maximal 30 Prozent der
Investitionskosten. „Wir fördern den mechanischen Sicherheitsschutz –
den Einbau von Sicherheitstüren – und den elektronischen
Sicherheitsschutz – die Installierung von Alarmanlagen“, sagte
Mikl-Leitner, dass beides mit jeweils 1.000 Euro gefördert werde.
„Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, dass die Menschen sich
entscheiden, Eigenvorsorge zu treffen“, so die
Landeshauptmann-Stellvertreterin. „Wir wissen aufgrund der Statistik,
dass wir mit der Initiative die Einbruchsrate reduzieren können“,
führte Mikl-Leitner aus, dass die Täter Abstand von der Tat nehmen
würden, wenn sie sehen, dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden
sind.

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin bedankte sich bei der
Landespolizeidirektion und Landespolizeidirektor Prucher für die gute
Zusammenarbeit – auch beim Thema Prävention: „Prävention ist wohl der
beste Schutz“. Weiters bedankte sie sich bei
Innungsmeisterstellvertreter Jursitzky, dass man die Aktion „Sicheres
Wohnen“ gemeinsam umsetze.

„Die Sicherheitsstatistik schaut gut aus“, informierte
Landespolizeidirektor Prucher, dass man die Aufklärungsquote auf 48
Prozent erhöhen habe können. Ein besonderes Augenmerk bei der
Polizeiarbeit liege auf den Einbrüchen in Wohnungen, Häuser und
Firmen, da dabei das subjektive Sicherheitsbedürfnis leide. Die
Aktion „Sicheres Wohnen“ hätten in der Vergangenheit über 55.000
Niederösterreicher in Anspruch genommen. „Jeder einzelne Einbruch ist
einer zu viel“, so Prucher. Er bedankte sich bei der Wirtschaft und
Innungsmeister Jursitzky, gemeinsam habe man im Vorjahr die Aktion
„Sicheres Unternehmen“ gestartet. Weiters bedankte er sich bei
Landeshauptmann-Stellvertreterin Mikl-Leitner für die Aktion
„Sicheres Wohnen“: „Kein anderes Bundesland fördert das so wie
Niederösterreich.“ „Wir wollen, dass das hohe Sicherheitsniveau so
bleibt“, so Prucher.

„Danke, dass die Aktion wieder ins Leben gerufen wurde“, so
Innungsmeisterstellvertreter Jursitzky. „Der Konsument ist auf
Sicherheit bedacht und wir versuchen das mit unseren Betrieben zu
unterstützen“, sagte Jursitzky, dass es 6.000 Alarmanlagenbetriebe
gebe. Auf der Website der Wirtschaftskammer gebe es ein Verzeichnis
mit „Firmen von A bis Z“, hier könne man etwa sehen, wer für den
Einbau von Alarmanlagen berechtigt sei. So könne man sicher sein,
dass eine Firma alle Voraussetzungen dafür erfülle.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Mikl-Leitner, Pressesprecher
Hermann Muhr, Telefon 0664/82 67 889, e-mail [email protected],
www.firmen.wko.at

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