Weiter entwickeln, wachsen, begeistern: ORF III präsentierte Fernsehhöhepunkte 2017

Rot-weiß-rote Programmschau mit Bühnengesprächen und Showacts

Wien (OTS) - „Weiter entwickeln, weiter wachsen, weiter begeistern“:
Unter diesem, von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ausgerufenen Zukunftsmotto stand gestern, am Dienstag, dem 14. März 2017, die jährliche Programmpräsentation von ORF III Kultur und Information im Globe Theater in der Wiener Marx Halle. Der Einladung des ORF-Chefs, der ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber und Eva Schindlauer und des ORF-Enterprise-CEO Oliver Böhm zur vielfältigen Leistungsschau des jüngsten Senders der ORF-Familie waren rund 450 Gäste aus Kunst und Kultur, Wissenschaft und Politik, Wirtschaft, Werbung und Medien gefolgt. Durch den Abend voller rot-weiß-roter Programmhöhepunkte führten das Moderatorenteam Ani Gülgün-Mayr, Barbara Rett, Andreas Jäger, Heinz Sichrovsky und die neue ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher. Neben anregenden Bühnengesprächen erwarteten das Publikum musikalische Einlagen des deutschen Sängers und Entertainers Tom Gaebel sowie des Jugendorchesters Superar, außerdem eine „zauberhafte“ Showeinlage von ORF-III-Moderator Peter Fässlacher, der sich als Staatsmeister der Zauberkunst entpuppte.

Zu Gast waren u. a. Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Wiener-Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer und Geschäftsführer Harald Krumpöck, styriarte-Intendant Mathis Huber, Dagmar Schellenberger, Intendantin der Seefestspiele Mörbisch, Vereinigte-Bühnen-Wien-Geschäftsführer Franz Patay, Christian Kircher, Leiter der Bundestheater-Holding, Cay Stefan Urbanek, kaufmännischer Direktor des Volkstheaters, Paul Gessl, Geschäftsführer der NÖ Kulturwirtschaft, die Direktorin des Jüdischen Museums Wien Danielle Spera, Nationalbibliothek-Generaldirektorin Johanna Rachinger, MuseumsQuartier-Direktor Christian Strasser, „ART FOR ART“-Geschäftsführer Josef Kirchberger, Marlene Ropac, Geschäftsführerin der Akademie des Österreichischen Films, RTR-Chef Alfred Grinschgl, die Klubobfrau der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek, die Mediensprecher Dieter Brosz (Die Grünen) und Niko Alm (NEOS), zahlreiche Filmproduzenten wie u. a. Kurt Stocker, Kurt J. Mrkwicka, Dieter und Jakob Pochlatko, Felix Breisach, Nikolaus Klingohr, Norbert Blecha, Nikolaus Wisiak und Markus Glaser. Außerdem:
Historiker Oliver Rathkolb, Wiener-Städtische-Generaldirektor Günter Geyer, Schauspieler Friedrich von Thun, der auch als Gesprächspartner Teil des Bühnenprogramms war, und seitens ORF u. a. der Kaufmännische Direktor Andreas Nadler, der Technische Direktor Michael Götzhaber, Hörfunkdirektorin Monika Eigensperger, die ORF-Landesdirektoren Christoph Takacs und Werner Herics, die Stiftungsräte Herbert Fechter, Erich Fenninger und Siegfried Meryn, Publikumsratsvorsitzende Ilse Brandner-Radinger, der ehemalige ORF-Generalintendant und Vorsitzende des ORF-III-Kulturbeirats Gerhard Weis sowie der ehemalige ORF-Informationsintendant Hannes Leopoldseder.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Starke Partnerschaft mit den Kunst- und Kulturinstitutionen Österreichs“

„Zunächst schien es weder logisch noch rational, ausgerechnet im Krisenjahr 2008 über einen Neuzuwachs in der ORF-Senderfamilie nachzudenken. Der ORF aber setzte ein bewusstes Zeichen und beauftragte – erstmals seit mehr als 40 Jahren – ein kleines, engagiertes Team damit, die Unternehmensflotte um einen TV-Sender zu erweitern. Am Nationalfeiertag 2011 ging ORF III Kultur und Information zum ersten Mal on air und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum erfolgreichsten Kultursender Europas mit heute bis zu 800.000 Zuseherinnen und Zusehern täglich und 1,8 Prozent Marktanteil. Trotz der Folgen der internationalen Finanzkrise haben wir ORF III konsequent ausgebaut“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. Und weiter: „Der rasche und anhaltende Erfolg lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: zum einen auf ein kleines und motiviertes Team; auf starke Autonomie im Sinne des klaren Channel-/Senderprinzips in den Bereichen Programm, Budget und Personal; des Weiteren auf die Etablierung von ORF III als eigenständige Marke unter dem Dach des ORF; darüber hinaus auf eine starke Partnerschaft mit den Kunst- und Kulturinstitutionen Österreichs, die u. a. auch im ORF-III-Kulturbeirat ihren Niederschlag findet; und – last but not least – auf eine konsequent ausgebaute Kooperation mit der österreichischen Produktionswirtschaft, in die mehr als 85 Prozent des ORF-III-Programmbudgets fließen. Mein besonderer Dank gilt daher unseren Partnerinnen und Partnern aus den Bereichen Kunst und Kultur, den österreichischen Produzenten und Fördergebern, die unseren Qualitätsanspruch täglich umsetzen, und nicht zuletzt unseren Partnern aus der Werbewirtschaft“, so Wrabetz.

Dr. Andreas Nadler, Kaufmännischer Direktor des ORF: „ORF III Kultur und Information hat sich binnen kürzester Zeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil der ORF-Senderfamilie entwickelt. Das Erfolgsgeheimnis ist österreichische Qualität, die auch im Jahr 2017 wieder in den zahlreichen Hochglanzformaten der ORF-III-Eigenproduktion zu den Themen Zeitgeschichte, Kunst und Kultur, Information, Kulinarik, Volksbrauchtum und Wissenschaft großgeschrieben wird. ORF III genießt nicht nur hohe Publikumsakzeptanz, sondern ist auch ein verlässlicher Partner der werbetreibenden Wirtschaft.“

ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber und Eva Schindlauer: „Qualität, Qualität und nochmals Qualität. Dieses Credo, gelebt von einer hochmotivierten und professionellen jungen Frau-/Mannschaft, ist die Erfolgsessenz, mit der sich ORF III Kultur und Information in einem sehr kompetitiven TV-Umfeld von seinen Mitbewerbern unterscheidet. Ein wesentliches Bestreben des Senders ist eine konsequente Steigerung unseres Eigen-, Auftrags und Koproduktionsanteils, bei der wir auf weiterhin nachhaltige Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen und Vertretern der österreichischen Produzentenlandschaft setzen.“

Oliver Böhm, ORF-Enterprise-Geschäftsführer: „ORF III Kultur und Information ist das perfekte Umfeld, um eine anspruchsvolle und kaufkräftige Zielgruppe zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen. Immer mehr Neukunden profitieren von den Vorteilen des rot-weiß-roten Qualitätsprogrammsund reüssieren mit ihrer Werbung im erfolgreichsten Kulturspartensender des deutschen Sprachraums. Die inhaltliche Vielfalt von ORF III bietet auch Raum für aufmerksamkeitsstarke Special-Advertising-Tools, die schon kleinen Budgets zu großer Wirksamkeit verhelfen.“

ORF-III-Programmhöhepunkte 2017 – Ein Überblick

Zu den Highlights der kommenden Wochen zählt u. a. ein umfassender Programmschwerpunkt zum Osterfest im April 2017: Nicht nur das Osterkonzert aus dem Stift Klosterneuburg, sondern auch Haydns „Die Schöpfung“ aus dem Schloss Esterházy werden am Ostersonntag in ORF III zu sehen sein. Des Weiteren stehen „Das ganze Interview mit Christian Thielemann“, das Konzert „AufhOHRchen – Klänge der Heimat“ sowie die neuen Dokus „ORF-Legenden: Fritz Eckhardt“ und „Pilgern reinigt die Seele“ auf dem Osterprogramm. Am Ostermontag ist zudem mit „Mysterien von St. Stephan – Der unbekannte Dom“ der dritte Teil der ORF-III-Dokureihe über das Wiener Wahrzeichen zu sehen.

Der ORF-III-Programmabend am Dienstag verwandelt sich 2017 in den „ORF III Kulturdienstag“ und verbindet künftig Hochkultur mit Kulturhistorie. Die wöchentlich alternierenden ORF-III-Eigenformate „Aus dem Rahmen“, „Was schätzen Sie …?“ und „erLesen“ sind ab 9. Mai thematisch aufeinander abgestimmt, und das neue ORF-III-Format „Erbe Österreich“ präsentiert im Doppelpack neue Hochglanz-Eigenproduktionen, die sich mit bedeutenden Persönlichkeiten, Orten und Gebäuden der imperialen Vergangenheit Österreichs beschäftigen. Den Auftakt dazu macht – als Teil eines trimedialen ORF-Schwerpunkts – ein Schwerpunktabend anlässlich des 300. Geburtstags der Habsburger-Kaiserin Maria Theresia u. a. mit Georg Rihas Dokumentation über die Herrscherin und eine neue Ausgabe der in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Staatsarchiv entstandenen neuen ORF-III-Reihe „Dokumente, die die Welt bewegen“. Die Eröffnung des niederösterreichischen Hauses der Geschichte wird dabei ebenso gewürdigt wie der 500. Jahrestag der Reformation und der Sechsteiler „Die Akte Habsburg – Bilanz einer Dynastie“ erinnert an in Vergessenheit geratene Dynastien des Hauses Habsburg.

ORF III widmet sich am Mittwoch verstärkt dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Religion: Themen wie Glaube und Heimat stehen im Mittelpunkt des Hauptabends, bevor sich ORF III anschließend in seinen starken Eigenmarken – „treffpunkt medizin“, „MERYNS sprechzimmer“, „Quantensprung“ und „science.talk“ – der Wissenschaft und Forschung widmet. Neben der neuen zehnteiligen ORF-III-Dokumentationsreihe „Klösterreich“, die bedeutende Gotteshäuser in Österreich porträtiert, präsentiert ORF III ab Herbst mit „Wissenschaft trifft Wirklichkeit“ die Weiterentwicklung des seit Jahren erfolgreichen Formats „science.talk“.

Rot-weiß-rot zeigt sich auch die „zeit.geschichte“ in diesem Jahr. Mit „Arisierungen in Österreich während der NS-Zeit“, zwei Folgen von „Mauthausen vor der Tür“ und „Die Erfinder der Nazis“ leistet ORF III einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Neben zwei Staffeln der Sendereihe „Baumeister(innen) der Republik“, welche bedeutende Politiker/innen der Zweiten Republik porträtieren, beschäftigt sich ORF III auch mit der Geschichte des österreichischen Films im Doku-Dreiteiler „Von Sissi bis Mephisto“. Hugo Portisch erklärt darüber hinaus in einer Neuauflage seiner Sendereihe „So sah ich …“ die Politik und das Weltgeschehen der Gegenwart.

Der „ORF III Themenmontag“ wird am 27. März mit „Der ORF III Trinkwassertest“ erstmals crossemdial und bietet ein individualisiertes Social-Media-Service mittels „Facebook-Bot“ an. Darüber hinaus feiert an diesem Tag das neue Diskussionsformat „Der Talk mit Ingrid Thurnher“ Premiere, in dem die ORF-III-Chefredakteurin einmal im Monat gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Politikerinnen und Politikern zum jeweiligen Thema des Abends spricht. Thurnher präsentiert außerdem im Informationsbereich von ORF III mehr nationale und internationale Politik, mehr Dokumentationen und Gespräche mit Österreich-bezogenem Inhalt u. a. mit der Erweiterung des Politiktalks „Inside Brüssel“ zu „Inside Istanbul, Berlin, Paris und Washington“ oder der neuen zehnteiligen Gesprächsreihe „Denker und Lenker“ aus der voestalpine Stahlwelt.

Neben der Fortsetzung und Pflege existierender Sendeleisten/-reihen stellt ORF III 2017 u. a. das neue Kulinarik-Format „roadKITCHEN“ und die zehnteilige Reihe „Seitenblicke Seinerzeit“ mit Karl Hohenlohe vor. Zahlreiche Live-Übertragungen bzw. Aufzeichnungen von glanzvollen Konzert- und Opernereignissen stehen ebenfalls auf dem ORF-III-Spielplan, so u. a. das „Fest der Freude“ vom Heldenplatz, die Eröffnung des Grafenegg Festivals, „Klassik in den Alpen“ aus Kitzbühel, Beethovens „La Margarita“ von der styriarte, ein Pfingstkonzert von den Internationalen Barocktagen aus dem Stift Melk und „Rigoletto“ von der Oper im Steinbruch. Neben Konzertübertragungen vom Wiener Donauinselfest erweitert ORF III ab dem Frühjahr sein Konzertrepertoire im Samstag-Spätabend mit regelmäßigen Aufzeichnungen der Konzertreihen „FM4 Radio Session“ sowie „Live@RKH“ aus dem RadioKulturhaus.

Im Rahmen des werktäglichen Magazins „Kultur Heute“ besucht ORF-III-Moderator Heinz Sichrovsky einmal in der Woche für die Rubrik „Sichrovskys Foyer“ die wichtigsten Theater- und Opernpremieren des Jahres. Die 2015 initiierte ORF-III-/BKA-Kooperation „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ zur Förderung innovativer Medienkunst geht ebenfalls in eine neue Runde. Las but not least erwarten das ORF-III-Publikum auch 2017 zahlreiche Spielfilme österreichischer Provenienz sowie eine erneute Auflage des erfolgreichen „sommer.krimis“ und ein Westernschwerpunkt mit einer Karl-May-Retrospektive.

Weitere Details zu den ORF-Programmhöhepunkten 2017 sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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