- 15.03.2017, 12:00:25
- /
- OTS0133
JGNÖ fordert „Sozialen Wohnbau“ als Flächenwidmungskategorie
Horrende Mieten, steigende Lebenserhaltungskosten und zu wenig Wohnraum sind der Jungen Generation in der SPÖ Niederösterreich ein Dorn im Auge.
Utl.: Horrende Mieten, steigende Lebenserhaltungskosten und zu wenig
Wohnraum sind der Jungen Generation in der SPÖ
Niederösterreich ein Dorn im Auge. =
St. Pölten (OTS) - „Gerade das Wiener Umland sticht mit einem enormen
Anstieg im Bereich der Wohnungsmiete heraus. Durch den immer stärker
werdenden Zuzug sind Wohnungen in dieser Region für junge Menschen
und Jungfamilien kaum mehr leistbar.“, so der Landesvorsitzende der
JGNÖ, Albert Scheiblauer.
Sonderprogramme wie „Junges Wohnen“ und dergleichen sind für die
Junge Generation seit jeher ein Grundthema. Dies fordert die Junge
Genration Niederösterreich nun auch verstärkt für den Speckgürtel
Wiens. Aus aktuellen Statistiken des Fachverbands der Immobilien- und
Vermögenstreuhänder geht hervor, dass im Wiener Umland die Mieten
zwischen 2006 und 2016 um knapp ein Drittel im Schnitt angestiegen
sind.
Für junge Menschen ist dadurch der Aufbau einer eigenen Existenz
immer schwieriger und kaum finanzierbar. Diese Umstände sprechen aus
Sicht der Jungen Generation eine deutliche Sprache und bedürfen
dringendem Handlungsbedarf. „Man muss sich Sonderprogramme überlegen
und diese flächendeckend umsetzen.“, erklärt Scheiblauer weiter.
Ein Vorschlag dafür wäre aus Sicht der Jungen Generation
Niederösterreich eine Novellierung der aktuellen Bau- und
Raumordnung. Der Bereich der Flächenwidmung fußt auf einem ewig alten
System, das in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäß erscheint. Eine
Möglichkeit hierbei, wäre die Einführung einer neuen
Wohnbaukategorie, nämlich jener des „Sozialen Wohnbaus“.
Der Quadratmeterpreis für Genossenschafts- und Immobilienunternehmen
müsste hierbei so weit wie möglich minimiert werden, um diesen
Schritt als Bauunternehmen ohne Verluste wagen zu können.
Ein attraktiver Preis für Grundstücke würde sich auch auf die
Mietkosten niederschlagen. Somit wäre sogar eine
WIn-Win-Win-Situation gegeben, denn einerseits profieren Gemeinden
davon, teure Grundstücke nun endlich loszuwerden, Genossenschaften
würden dadurch angelockt werden und vor allem mindert dieser Vorstoß
auch die Kosten für die künftigen Mieterinnen und Mieter. Damit
einhergehen würde auch ein Anstieg der Aufträge für Bauunternehmen,
wodurch nicht zuletzt auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden
würden.
„Wir wollen das Problem nicht nur oberflächlich, sondern schon bei
der Wurzel behandeln. Nur so kann man den Herausforderungen der Zeit
entgegenwirken.“, so Scheiblauer abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN