• 14.03.2017, 13:11:59
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  • OTS0138

In die Bildung investieren heißt in die Zukunft investieren

Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Mennel stellten bildungspolitische Schwerpunkte 2017 vor

Utl.:
Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Mennel stellten
bildungspolitische Schwerpunkte 2017 vor =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Jedem Kind in Vorarlberg beste
Zukunftschancen zu eröffnen – das ist und bleibt das zentrale
bildungspolitische Ziel der Landesregierung. Sie engagiert sich auch
2017 mit hohen Investitionen in das pädagogische Personal, mit klaren
inhaltlichen Schwerpunktsetzungen (Sprachförderung, ganztägige
Betreuung, etc.) sowie durch die Mitfinanzierung einer hochwertigen
schulischen Infrastruktur. "Investitionen in die Bildung sind
Investitionen in die Zukunft", bekräftigten Landeshauptmann Markus
Wallner und Schullandesrätin Bernadette Mennel im Pressefoyer am
Dienstag, 14. März.

Seit 2014 sind jährlich rund zehn Millionen Euro für Investitionen
an Vorarlberger Pflichtschulen bereitgestellt worden. Das
durchschnittliche Gesamtinvestitionsvolumen liegt in dem Bereich bei
rund 30 Millionen Euro pro Jahr. "Eine gute Infrastruktur ist wichtig
für das Wohlbefinden an der Schule, wichtig für ein gutes Lehren und
Lernen", so Landeshauptmann Wallner.

Verantwortung übernimmt das Land auch bei der Personalausstattung.
"Gute Bildung braucht gute Lehrerinnen und Lehrer", betonte Wallner.
Da von Seiten des Bundes hier nicht die notwendigen Schritte gesetzt
werden, hat die Landesregierung entschieden, aus eigenen Mitteln
Personal an den Schulen zu finanzieren. Für 2017 wird von einem
Überhang von 520 Planstellen ausgegangen, der vom Land getragen wird.
Dafür werden 20,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. "Wo der Bund
auslässt, handelt das Land", stellte Wallner klar. Damit werde auch
der eigenständige Vorarlberger Weg in der Bildung fortgesetzt. Die
Mittel werden etwa für das Volksschulpaket und den Erschwernispool,
für Schulen mit besonderen Herausforderungen oder für den Erhalt von
Kleinschulen zur Verfügung gestellt. Auch der Ausbau der
Ganztagsbetreuung sowie von Beratungs-, Betreuungs- und
Kriseninterventionslehrpersonen wird so abgedeckt.

In Vorarlberg nehmen schon 9.250 Schülerinnen und Schüler eine
ganztägige Betreuung in Anspruch. "Altersgerechte, qualitativ
hochwertige und verlässliche Ganztagsangebote sind ein wichtiger
Beitrag zur Förderung der Kinder und unterstützen Eltern bei der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf", erläuterte Landesrätin Mennel.
Sie berichtete auch über die intensive laufende Umsetzung der
Empfehlungen aus dem Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der
gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen. Dazu gehören die
Eirichtung einer Professur für Schulentwicklung an der Pädagogischen
Hochschule, die Ausarbeitung eines Rückmeldeinstruments für Schulen
zur Schulqualität und die erstmalige Vergabe eines Vorarlberger
Schulpreises mit Schwerpunkt "Umgang mit Vielfalt".

Großes Augenmerk wird auch auf den Ausbau der digitalen Bildung
gelegt. Von 2012 bis 2017 wurden insgesamt zehn Millionen Euro in
eine noch bessere EDV-Infrastruktur sowohl der Pflicht- als auch der
höheren Schulen investiert.

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