• 13.03.2017, 12:40:40
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„kreuz und quer“ mit „Neuem aus der Pfarre“

Außerdem am 14. März: „Tausend Jahre Einfachheit – Die Benediktinerinnen von Girona“

Utl.: Außerdem am 14. März: „Tausend Jahre Einfachheit – Die
Benediktinerinnen von Girona“ =

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert in „kreuz und quer“ am
Dienstag, dem 14. März 2017, ab 22.35 Uhr in ORF 2 zunächst
anlässlich der bevorstehenden Pfarrgemeinratswahl die Reportage
„Neues aus der Pfarre“ und widmet sich der Frage, wie Pfarren heute
funktionieren. Danach geht es ab 23.10 Uhr mit dem Film „Tausend
Jahre Einfachheit – Die Benediktinerinnen von Girona“ weiter.

„Neues aus der Pfarre“ – 22.35 Uhr, ORF 2

Am 19. März werden in mehr als 3.000 römisch-katholischen Pfarren in
Österreich neue Pfarrgemeinderäte gewählt: engagierte Frauen, Männer,
Jugendliche, die in den kommenden fünf Jahren das Pfarrleben aktiv
mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Wie funktioniert Pfarre
heute? Wozu brauchen Menschen Pfarre überhaupt? Warum engagieren sich
Frauen und Männer ehrenamtlich in der Kirche? Und: Wie sieht die
Pfarre der Zukunft aus, wenn es immer weniger Priester gibt? Die
„kreuz und quer“-Reportage von Peter Beringer hat sich im
Pfarrverband Graz-St. Leonhard/Ragnitz/Kroisbach umgesehen und
nachgefragt.

Das, was Pfarre ist, hat sich in den vergangenen Jahren stark
verändert – das, was Pfarre ausmacht, jedoch nicht. Nicht zuletzt der
zunehmende Priestermangel in der römisch-katholischen Kirche hat es
mit sich gebracht, dass nicht jede Pfarre mehr einen Priester zur
Verfügung hat. Pfarren wurden in der jüngsten Vergangenheit vermehrt
zu sogenannten Pfarrverbänden und zu größeren Einheiten
zusammengelegt. Die Seelsorge wird vermehrt nicht allein vom Pfarrer
und den Priestern getragen, sondern auch von ausgebildeten Laien,
verheirateten Diakonen, Theologinnen und Theologen, engagierten
Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten – ganz im Sinne des
Zweiten Vatikanischen Konzils, das das „gemeinsame Priestertum aller
Gläubigen“ betont hat. Pfarre ist also längst mehr als Pfarrer und
Priester allein auf weiter Flur.

Keine schlechte Sache, meint Pfarrer Hans Schrei, dessen Pfarre St.
Leonhard 2012 mit den Pfarren Ragnitz und Kroisbach im Osten von Graz
zusammengelegt wurde. Schon während seiner früheren Stationen als
Priester hat Schrei auf ein starkes selbstständiges Engagement seiner
Gemeinden hingearbeitet und aus der vermeintlichen Not eine Tugend
gemacht: Ohne die Mitwirkung der vielen wäre auch die Betreuung der
25.000 Seelen im neuen Pfarrverband überhaupt nicht möglich. In Kürze
wird erstmals ein neuer Pfarrverbandsrat gewählt. Für die drei
Gemeinden beginnt eine Reise: neue Gesichter, neue Aufgaben. „kreuz
und quer“ hat Pfarrer Schrei, seine Mitarbeiter und
Gemeindemitglieder – etwa Pastoralassistentin Johanna Raml-Schiller,
den Gospelchorleiter Jack Brew, Diakon Rudolf Prattes, die Leiterin
der Vinzenzgemeinschaft Ragnitz, Berta Sulzer-Löhnert – kurz vor
Beginn der vorösterlichen Fastenzeit begleitet und nachgefragt: Wie
funktioniert Pfarre heute? Was erwarten die Menschen von der Pfarre?
Was gelingt? Und vor welchen Herausforderungen steht Pfarre heute?

„Tausend Jahre Einfachheit – Die Benediktinerinnen von Girona“ –
23.10 Uhr, ORF 2

Manche Dinge ändern sich nicht – selbst innerhalb von tausend Jahren.
In Girona, einer spanischen Stadt im Nordosten Kataloniens, liegt das
Kloster St. Daniel. Nun steht ein ganz besonderes Jubiläum an: sein
tausendjähriges Bestehen – ein Meilenstein in der Geschichte, der nur
wenigen Institutionen zuteilwird. Aus diesem ganz besonderen Anlass
haben die dort lebenden Benediktinerinnen die Tore von St. Daniel
geöffnet und gewähren einen Einblick in ihr Leben.

Dabei erinnern sie sich, wie es war, als sie ins Kloster eintraten,
wie ihre Familien darauf reagiert haben, und wie sie ihre erste Zeit
der Eingewöhnung empfunden haben. Auch im 21. Jahrhundert hat sich
die „Work-Life-Balance“ der Nonnen kaum verändert. Der Tagesablauf
ist von Gebeten und immer wiederkehrenden Tätigkeiten und Arbeiten
geprägt. Dabei müssen die katalanischen Nonnen mit wenigen Mitteln
auskommen. Und sie tun es mit Gelassenheit und Hingabe. Obwohl die
technischen Neuerungen unserer Zeit auch vor den Pforten des Klosters
nicht haltgemacht haben, läuft das Leben in seinen Grundzügen so ab –
wie schon seit vielen Jahrhunderten.

Diese einfühlsame Dokumentation von Pere Solés und David Gimbernat
zeigt eine Parallelwelt, an der nur wenige Menschen teilhaben. Solch
eine Art zu leben wird immer seltener. Die Benediktinerinnen von St.
Daniel haben sich mit ihrer ganzen Seele einem Leben hinter
Klostermauern verschrieben. Doch sie sind deshalb keineswegs
weltfremd. Die Nonnen teilen ihre Ängste und Sorgen, ihre Hoffnungen
und Enttäuschungen. Freudvolle Momente und Mußezeiten gehören ebenso
zum Alltag wie auch eine gehörige Portion Humor.

In der einen oder anderen Weise ist das Klosterleben gar nicht so
anders – geht es doch auch hier darum, dem Leben einen Sinn zu geben
und mit den Schwierigkeiten des Alltags möglichst gut zurechtzukommen
– und das nun schon seit eintausend Jahren.

„kreuz und quer“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT
+ sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle
Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen
HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die
ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz
Österreich persönliche Hilfestellung.

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