• 08.03.2017, 11:02:17
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SPÖ Kärnten Frauentag 1: Scharfe Kritik an „Retro-Frauenpolitik“ von FPÖ-Strache

LH Kaiser: Straches rückwärtsgewandte Müttergehalts-Fantasien sind eine gefährliche Drohung

Klagenfurt (OTS) - 

„Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik und Gesellschaftspolitik ist Frauenpolitik“, begann SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser seine Grußworte bei der gestrigen Diskussionsveranstaltung, zu der die SPÖ Frauen Kärnten, anlässlich des Internationalen Frauentages in die SPÖ-Landesorganisation in Klagenfurt eingeladen haben

Kaiser verdeutlichte anhand des Beispiels der Elementarpädagogik und Bildungspolitik wie groß heute noch die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Bewusstseinsschaffung für Frauenanliegen ist. Während alleine in Kärnten von 2750 KleinkindbetreuerInnen nur 45 männlich seien, würde sich das Mann-Frau-Verhältnis mit weiterführenden Bildungseinrichtungen kontinuierlich umkehren. Direktoren und Professoren an Hochschulen seien Großteils eine Männerdomäne. Der Grund sei simpel und liege in der vergleichsweise geringeren Bezahlung. „Kinder sind das Wichtigste, das wir haben. Deswegen kann und darf es nicht sein, dass die Arbeit mit ihnen viel geringer entlohnt wird, als jene mit bereits jungen Erwachsenen“, fordert Kaiser einmal mehr eine auch finanziell deutliche Aufwertung für KleinkindbetreuerInnen und ElementarpädagogInnen.

Scharfe Kritik übte Kaiser an den rückwärtsgewandten Fantasien von FPÖ-Strache, die dieser meinte zum Frauentag äußern zu müssen. „Eine derartige Retro-Politik mit Müttergehalts-Fantasien zeigt wie rückwärtsgewandt das Denken und die Politik der FPÖ sind. Das kommt vielmehr einer Drohung gegenüber Frauen und auch Männern gleich“, so Kaiser

(Schluss)

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SPÖ Kärnten, Klagenfurt

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