• 07.03.2017, 10:13:46
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  • OTS0082

VP-Gaggl/VP-Malle zur Zentralraumkonferenz: Kärntner Einigkeit gegenüber der ÖBB

Koralmbahn bringt neue Herausforderungen und auch Chancen. Kärntner Volkspartei pocht auf Geschlossenheit im Land.

Utl.: Koralmbahn bringt neue Herausforderungen und auch Chancen.
Kärntner Volkspartei pocht auf Geschlossenheit im Land. =

Klagenfurt (OTS) - "Bereits im Jahr 2013 haben wir als Volkspartei zu
einer Wörthersee-Konferenz eingeladen. Dort wurden die wesentlichsten
Erfordernisse rund um die Detailplanung der Wörtherseebahntrasse
thematisiert. „Es gibt aus unserer Sicht zwei konkrete Ansätze für
die Umsetzung: einerseits kurz- und mittelfristige
(Lärmschutz-)Maßnahmen entlang der Bestandsstrecke, andererseits ist
parallel die neue Trassenführung W2 zu realisieren“, ergreift
VP-Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Herbert Gaggl anlässlich der für
morgen anberaumten Zentralraumkonferenz wiederholt das Wort.
Bekanntlich soll im Jahr 2023 die Koralmbahn fertiggestellt sein.
Dadurch ergeben sich für das gesamte Bundesland Kärnten, im
Speziellen für den Zentralraum, sowie für die Gemeinden entlang des
Wörtherseeraumes Veränderungen und auch neue Chancen.

"Es ist höchst an der Zeit, dass man sich im Land Kärnten über die
Zukunft der Bahnstrecke einig wird und dadurch gegenüber der ÖBB eine
klare Position und Linie verfolgen kann. Kärnten braucht ein
gemeinsames Auftreten!“, pocht Gaggl auf Geschlossenheit über
sämtliche Parteigrenzen hinweg. Eine Hochleistungsbahn mitten durch
den Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum Wörthersee ohne
Lärmschutzmaßnahmen dürfe es laut Gaggl auf keinen Fall geben.

"Es geht um Taten: Für den Wirtschaftsstandort Kärnten ist die
Anbindung an die Baltisch-Adriatische-Achse von großer Bedeutung. Das
stärkt die Attraktivität des Standortes, sichert Investitionen und
schafft Arbeitsplätze", so VP-Wirtschaftssprecher LAbg. Markus Malle.
Ohne Schutz der Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecke darf es zu
keiner Ausweitung des Güterverkehrs kommen. „Denn auch die
Lebensqualität ist maßgeblich für einen Wirtschaftsstandort, zumal
der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen Kärntens ist“, erläutert
Malle. Gerade weil die Baltisch-Adriatische Achse wichtig für den
Wirtschaftsstandort Kärnten, Österreich und Europa ist, brauche es
die geforderte Einigkeit für die Detailplanung. „Ich bin
grundsätzlich guter Dinge, dass Landeshauptmann Peter Kaiser und
Bundeskanzler Christian Kern diese Geschlossenheit teilen und sich
vehement für die Kärntner Interessen einsetzen werden“, wird VP-Malle
beide an ihren Ergebnissen bei ÖBB-Chef Andreas Matthä messen. Neben
Infrastrukturminister Jörg Leichtfried liegt auch für Rolf Holub als
zuständiger Referent in der Landesregierung die Messlatte
entsprechend hoch. „Es muss auch zugleich gelingen, dass sich
Klagenfurt und Villach dem gemeinsamen Kärntner Weg anschließen“, so
Malle abschließend. (Schluss)

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