• 01.03.2017, 13:25:00
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  • OTS0168

„matinee“ am 5. März: Porträts über toskanische Medici-Villen und Bauerntöchter im Wandel der Zeit

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern: Park-Geschichten“

Utl.: Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern:
Park-Geschichten“ =

Wien (OTS) - „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“ ist die
von Martin Traxl präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 5. März 2017,
um 9.05 Uhr in ORF 2: Reiseführer ist Schriftsteller Lorenzo de
Medici, Nachfahre einer der berühmtesten italienischen
Herrscherfamilien, die einstmals die prächtigsten Villen zwischen
Florenz und Lucca errichten ließen. „Landlust-Landfrust –
Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft“ (9.50 Uhr) heißt
die nachfolgende gleichnamige Dokumentation, die – anlässlich des
internationalen Frauentags am 8. März – Frauen auf dem Land
porträtiert und von ihren Lebensbedingungen berichtet. Zum Abschluss
des ORF-Kulturvormittags stehen „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit
Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen sowie ein
nostalgischer „Ausflug ins Gestern“ mit „Park-Geschichten“ (10.50
Uhr) auf dem Programm.

„Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana – Die Medici-Villen"
(9.05 Uhr)

Es gibt mehr als 20 Medici-Villen, von denen die meisten in der
Umgebung von Florenz liegen – jener Stadt, die lange Zeit von der
Familie der Medici beherrscht wurde.
Der Typus der Villa, der im Auftrag der Medici im frühen 15.
Jahrhundert entstand, hat sich bis heute als klassischer Baustil
erhalten: ein modernes Landhaus mit Garten, dessen Lage einen weiten
Blick auf die Landschaft gestattet und ihren Besitzern als Ort der
Erholung dient. Die „Mutter“ all dieser Villen thront wie ein Juwel
in den Hügeln von Fiesole oberhalb von Florenz. Für den modernen
Nachfahren Lorenzo de Medici ist es ein sehr emotionaler Besuch in
der einstigen Lieblingsvilla des Familienpatrons. Die Villa Gamberaia
wurde wie ein Zwilling auf der anderen Seite von Fiesole errichtet.
Der historische Garten ist in seiner Vollkommenheit erhalten
geblieben. Heute wird die Villa von der Familie des Barons Zalum
bewohnt. Anschließend besucht Lorenzo de Medici in dieser
Dokumentation von Michael Trabitzsch die prachtvolle Villa Poggio à
Caiano und die Villa La Ferdinanda, von der aus sich die Landschaft
ganz wunderbar überblicken lässt. Sie gehörte einst dem Großherzog de
Medici, von dem man noch heute sagt, dass er erst ein guter Mensch
wurde, als er sich diese Villa errichten ließ.

„Landlust-Landfrust – Bauerntöchter über den Wandel in der
Landwirtschaft“ (9.50 Uhr)

Der Film von Gabriele Schiller widmet sich in fünf Porträts den
Frauen vom und auf dem Land, den Bäuerinnen und Bauerntöchtern. Ihre
sehr persönlichen Lebensgeschichten veranschaulichen eindrucksvoll
den Wandel in der Landwirtschaft und zeigen ungeschönt die Vielfalt
bäuerlicher Überlebenskonzepte. Für viele Städter ist das Leben auf
dem Land ein Traum: zurück zum Ursprung, mit dem Greißler im Ort,
eigener Marmelade und vielleicht auch noch Eiern von glücklichen
Hühnern. Die Menschen auf dem Land hingegen vermissen die
realistische Darstellung ihres Alltags. Sie haben sogar das Gefühl,
dass ihre Probleme bewusst verdrängt und sie selbst vergessen werden.

Dabei ist die Krise um die einst von Landwirtschaft geprägten
Regionen aktueller denn je. Nach dem Fall der Milchquote und den
Verhandlungen um die Ausdehnung der Handelsgrenzen lohnt es sich für
kleine und mittlere Betriebe in Zukunft gar nicht mehr, sich
abzurackern. Es ist zu befürchten, dass, abgesehen von der
Abwanderung junger arbeitssuchender Menschen, auch noch die letzten
Bauern im Ort ihre Hoftore für immer schließen. Die meisten von ihnen
betreiben die Pflege und Bewirtschaftung von Grund und Boden ohnehin
schon seit Jahren als Hobby. Das leisten sie sich mit ihrem Verdienst
außerhalb der Landwirtschaft.

Weltfrauentag 2017: Ein ORF-Programmschwerpunkt in allen Medien

Zum Weltfrauentag 2017 präsentiert der ORF einen umfangreichen
Programmschwerpunkt in allen Medien – und zeigt mit „#einefüralle“
eine neue TV-Spot-Kampagne: Frauen erzählen, warum sie sich nicht an
eine Norm halten, einen scheinbar vorgezeichneten Weg einschlagen
oder den Anforderungen „wie eine Frau zu sein hat“ genügen wollen.
Unter anderem kommen eine Roboter-Forscherin, eine Mode-Bloggerin,
Winzerinnen und eine ehemalige Miss Vienna, die heute Polizistin ist,
zu Wort. Die insgesamt sieben Spots werden in ORF eins, ORF 2 und ORF
III sowie im ORF.at-Netzwerk gezeigt und bilden den Rahmen zu
zahlreichen Dokumentationen, Filmen und Reportagen über starke
weibliche Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart, die
anlässlich des Weltfrauentages 2017 auf dem Fernseh-, Radio- und
Online-Programm des ORF stehen. Alle Details zum Schwerpunkt sind
unter presse.ORF.at abrufbar.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der
„matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als
Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT
+ sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle
Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen
HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die
ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz
Österreich persönliche Hilfestellung.

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