Heringsschmaus – Stronach/Steinbichler: Auch beim Fisch auf die Herkunft achten

Ernährungssouveränität nicht gegeben: Nur sechs Prozent des heimischen Fischverzehrs aus österreichischer Produktion!

Wien (OTS) - „Ohne die Freude auf den heutigen Heringsschmaus allzu sehr schmälern zu wollen, bitte ich die bewussten Konsumenten, die zum Glück ja immer mehr werden, zu überlegen und zu prüfen, wo der Fisch tatsächlich herkommt“, mahnt Team Stronach Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler auch heute am Aschermittwoch zu mehr Sensibilität bei der Frage der Lebensmittelherkunft. So habe eine Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich ergeben, dass vom gesamten Fisch, der in Österreich verzehrt wird, lediglich sechs Prozent aus heimischer Produktion stammen. „Besonders bei z.B. verarbeiteten Heringssalaten ist es nahezu unmöglich festzustellen, aus welchem Land der Fisch stammt und wie er gefangen wurde. Doch gerade Import-Fische leben oft in Aquakultur und sind daher sehr belastet, da häufig mit Glyphosat belastetes Kraftfutter verwendet wird. Außerdem enthalten gerade Fertigprodukte zunehmend Butterersatz, Margarine mit Palmfett, usw.“, warnt Steinbichler. Und weiter: „Dieser Trend belastet nicht nur unsere Gesundheit, gefährdet unsere Ernährungssouveränität und damit unsere regionalen Arbeitsplätze, wir servieren damit auch eine Mitverantwortung am Leerfischen der Meere und an der Zerstörung des Regenwalds auf dem Teller mit!“

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