- 01.03.2017, 10:59:48
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Industrie zu Arbeitsmarkt: Beschäftigungswachstum von betrieblicher Flexibilität abhängig
IV-Generalsekretär Neumayer: Wachstum- und Beschäftigung braucht Flexibilität und Entlastung der Betriebe – Praktikable Höchstarbeitszeitgrenzen unerlässlich
Utl.: IV-Generalsekretär Neumayer: Wachstum- und Beschäftigung
braucht Flexibilität und Entlastung der Betriebe – Praktikable
Höchstarbeitszeitgrenzen unerlässlich =
Wien (OTS) - „Wenn wir Arbeitsplätze in Österreich schaffen und
sichern wollen, führt an einer praxisgerechten, modernen Gestaltung
der Arbeitszeitregelungen kein Weg vorbei“, betonte der
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph
Neumayer, anlässlich der heute veröffentlichen Arbeitsmarktdaten.
„Entscheidender Hebel für eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt ist
die dringend notwendige Anpassung der gesetzlichen
Arbeitszeitregelungen in Österreich an die betriebliche Realität
sowie die Lebenssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Umfragen zeigen, dass sich nicht nur Unternehmen, sondern auch die
Menschen deutlich mehr Flexibilität wünschen. Das derzeitige
österreichische Arbeitszeitrecht hingegen ist restriktiv und
unübersichtlich“, so der IV-Generalsekretär. Zudem brauche es
gesetzliche Änderungen, um direkt auf betrieblicher Ebene
praxisgerechter entscheiden zu können. Denn „unmittelbar vor Ort weiß
man am besten, was nötig ist und was nicht. Dort können passgenaue
Lösungen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gemeinsam fair
erarbeitet werden.“
„Damit unsere Betriebe international wettbewerbsfähig bleiben und wir
Beschäftigung in Österreich langfristig sichern können, braucht es
auch konsequente Schritte in Richtung Entlastung der heimischen
Unternehmen“, so Neumayer. Der beschlossene Beschäftigungsbonus sei
daher als „ein positives und wichtiges Signal zu werten. Worauf es
allerdings jetzt ankommt, ist eine praxisgerechte und unbürokratische
Ausgestaltung. Gerade auch aktuelle Neueinstellungen, die bereits bis
Juli erfolgen, sind daher jedenfalls zu berücksichtigen“, betonte der
IV-Generalsekretär, der sich überdies abschließend für eine in
weiterer Folge strukturelle Lohnnebenkostensenkung für alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussprach.
Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien
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