• 01.03.2017, 10:02:24
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Musikfestival „Electric Spring“ im MuseumsQuartier Wien

Wien (OTS) - Unter dem Motto „Move“ findet heuer bereits zum dritten
Mal das elektronische Musikfestival „Electric Spring“ im
MuseumsQuartier Wien statt. In Kooperation mit der Stadt Wien, dem
Verein „Wien macht Kultur“, der Kunsthalle Wien sowie erstmals der
Halle E. Am 20. und 21. April stehen mit u.a. Gerard, Mr. Dero &
Klumzy Tung, Motsa, Mavi Phoenix, Lulu Schmidt, Clara Moto, Wolfram
neue aber auch bekannte Klänge der österreichischen Elektronik- und
Hiphop-Szene auf dem Programm. Kuratiert wird das Festival dieses
Jahr vom DJ/VJ-Kollektiv ETEPETETE, den Auftakt an beiden Tagen
bilden Konzerte im MQ Haupthof. Der Eintritt ist frei.

„Heuer dürfen wir bereits zum dritten Mal einen ,Electric Spring`
feiern! Der Hattrick des Wiener Festivals für elektronische Musik
dokumentiert nicht nur die Bedeutung dieser spezifischen Musikszene,
sondern auch den Anspruch eines ständig wachsenden Publikums. Den
diesjährigen Festivalverlauf im MuseumsQuartier verdanken wir dem
gelungenen Gesamtkonzept des Kuratorinnen-Teams ETEPETETE, sowie
stundenlanger Nachtarbeit des Festivalteams rund um Thomas Heher.
Ihrem Aufruf – move! – werden Wienerinnen und Wiener jeder
Altersgruppe gerne folgen. Da bin ich sicher!“ so Wiens
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien ergänzt: „‘Electric
Spring‘ zeigt das vielfältige Angebot des MQ – von bildender Kunst
bis hin zu elektronischer Musik ist für jeden etwas dabei. Möglich
wird dies durch die gute Zusammenarbeit mit externen Partnern sowie
den MQ Institutionen, so ist neben der Kunsthalle Wien erstmals auch
die Halle E dabei. Nur durch diese Bündelung an Kräften können wir
den BesucherInnen ein abwechslungsreiches Programm sowie Neues und
Überraschendes bieten. Das MQ ist ständig in Bewegung, ‚Move‘ ist
daher ein mehr als passendes Motto für ‚Electric Spring‘ und wird
heuer noch öfter in vielfältiger Weise umgesetzt werden. Ich freue
mich auf ein spannendes Festival – danke an das gesamte Team für
ihren Einsatz.“

Das Motto „Move“ spiegelt sich auch im neuen Bühnenkonzept wieder.
Neben der traditionellen Open-Air-Bühne im MQ Haupthof wird erstmals
die Halle E bespielt. Im Ping-Pong-Modus, also immer abwechselnd ohne
längere Unterbrechungen, wird auf zwei Bühnen performt, sodass das
Publikum in ständiger Bewegung zwischen den Bühnen bleibt, immer in
gespannter Erwartung, wo der nächste musikalische Act stattfindet.

Kuratiert wird „Electric Spring“ 2017 vom DJ/VJ-Kollektiv ETEPETETE.
Seit 2007 sind die drei Frauen aus Graz und Wien neben namhaften
Clubs und Festivals in Österreich auch auf internationalen Bühnen
präsent. Eine Besonderheit bei ihren Auftritten ist das Zusammenspiel
von Musik und Visuals. Zur Wahl ihres Mottos meinen die Kuratorinnen:
„Angesichts der nationalen und internationalen
gesellschaftspolitischen Entwicklungen fühlt sich unsere Generation
oft ohnmächtig und verliert das Bewusstsein für die eigenen
Handlungsmöglichkeiten. Dem wollen wir etwas entgegensetzen:
Bewegung. Tanzen ist Bewegung, Musik kann etwas in Bewegung bringen
und Visuals sind bewegte Bilder. Unser Ziel für diese zwei Abende ist
es, der Ohnmacht laut und kräftig ins Gesicht zu lachen. Es geht
nicht darum, etwas analytisch abzuhandeln, sondern zu gestalten: mit
viel tanzbarer Musik und Diskurs. Bereits im Vorfeld gibt es für
KünstlerInnen die Möglichkeit, sich bei einem Open Call zu
beteiligen. Aber es gibt kein gutes Festival ohne BesucherInnen, die
mit ihrer aktiven Teilhabe den Kreis schließen. Im Fokus steht
Bewegung – im Gegensatz zu Stillstand“.

Um Rhythmus, Klangfarbe und poetischen Sprachüberschuss geht es in
der Ausstellung „Mehr als nur Worte [Über das Poetische]“ (ab 07.03.)
– ein Projekt mit dem die Kunsthalle Wien auch heuer wieder mit dem
Electric Spring kooperiert. Im Mittelpunkt steht die Idee der
poetischen Funktion der Kommunikation als Ausgangspunkt für
Möglichkeiten des Ausdrucks von Gedanken und Ideen jenseits
semantischer Eindeutigkeit. Die Ausstellung interessiert sich für
eine Sprache morphologischer Ungewissheiten und unendlicher
Hermeneutik und findet sie in konkreter Poesie, in Filmen und Videos,
Audioarbeiten, Collagen, Installationen und Performances. „Mehr als
nur Worte [Über das Poetische]“ kann von 19 bis 23h bei freiem
Eintritt besucht werden.

Eine weitere Kooperation gibt es mit dem frei_raum Q21 exhibition
space/MuseumsQuartier Wien im Rahmen der Ausstellung „Mood Swings –
Über Stimmungspolitiken, Sentiment Data, Market Sentiments und andere
Sentiment Agencies“ (30.03. bis 28.05.), kuratiert von Sabine
Winkler. „Mood Swings“ thematisiert Stellenwert und Wirkungsradius
von Sentiments in Politik, Wirtschaft, Technologie, Medien und Kunst
und geht der Frage nach, wie und warum Stimmungen analysiert,
generiert und instrumentalisiert werden, was damit bezweckt wird, wie
sich Stimmungen in Netzwerken verselbstständigen und selbst zum
„Akteur“ werden können. Die Ausstellung kann von 19 bis 23h bei
freiem Eintritt besucht werden.

Programm (Auszug)

Nach der offiziellen Eröffnung mit Wiens Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny sowie MQ Direktor Christian Strasser folgt am Do
20.04. um 20.45 Uhr auf der Bühne im MQ Haupthof mit „Mr. Dero &
Klumzy Tung“ ein erstes Highlight. Der Rapper aus London und der
Grazer Produzent warten mit melodischem Rap, Gitarrensounds und
elektronischen Beats auf. Frei nach Bob Ross „We don’t make mistakes.
We make happy accidents.“ wird mit Beats, Lyrics, Videokunst sowie
verschiedensten Instrumental- und Bandbesetzungen gespielt und
improvisiert.

Ein weiteres Highlight, ebenfalls auf der Bühne im MQ Haupthof, ist
am Tag darauf der ursprünglich aus Wels stammende Musiker „Gerard“
(Fr 21.04., 20.45h). Noch vor wenigen Jahren als Newcomer gehandelt,
gilt er mittlerweile als einer der spannendsten Exporte der
österreichischen Musik- und HipHop-Szene. Er wird sein Publikum mit
neuem Material seines für die erste Jahreshälfte 2017 angekündigten
Albums „AAA“ überraschen.

Zu den weiteren Acts am Freitag 21.04. zählen u.a. die Linzerin „Mavi
Phoenix“. Bereits mit jungen elf Jahren feilte sie an ihrem
Produktionsstil, einer Mischung aus Hiphop und urbanem Pop. Auch die
Anfang Februar diese Jahres veröffentlichte Single „Love Longtime“
weist den unverwechselbaren und durchaus tanzbaren Stil der
Soundkünstlerin auf, mit welchem sie die Halle E beschallen wird.

In der elektronischen Klangkunst angesiedelt ist das Wiener Talent
„Motsa“, der sich bereits durch Veröffentlichungen auf „Fatboy Slims
Southern Fried Records“ einen Namen gemacht hat und das
Festivalpublikum mit seinem melancholischen aber dennoch
eindringlichen und tanzbaren Elektro Sound verzaubern wird.

Die ursprünglich aus dem Waldviertel stammende „Lulu Schmidt“ kommt
nach Umwegen über Berlin nach Wien und zeigt mit ihrer
One-Women-Performance inklusive Geige, Keyboard, Laptop und Stimme,
dass Kunst nicht nur in die Galerie sondern auch hervorragend in
Clubs oder auf die (elektronische) Konzertbühne passt.

Auch die Grazerin „Clara Moto“ verbrachte einige Jahre in Berlin und
ist spätestens seit Veröffentlichung ihres Debutalbums „Polyamour“
fester Bestandteil der internationalen Clubszene. Mit Adjektiven wie
poetisch, geistreich, frisch und intelligent wird ihre Musik gerne
beschrieben und dies bestätigt sich auf ihrer erst Mitte Februar
erschienen EP „Gone by the Morning“, bei der auch die Wiener
Musikerin Mimu und Tyler Pope vom LCD Soundsystem mitarbeiteten.

Mit dem international tätigen Musiker, Produzenten und DJ „Wolfram“,
ehemals Diskokaine und Marflow, wird sich die Halle E in einen wahren
Tanzpalast verwandeln. Sein unverwechselbarer Stil irgendwo zwischen
Techno, House, Disco und Pop überzeugt auch internationale Größen.

Trailer: https://youtu.be/zKgqw5Ol5Rg
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/638573342977813/
Website: www.electricspring.at

Pressebilder:
http://www.electricspring.at/ueber-electric-spring/presse-downloads/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MQW

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