• 25.02.2017, 11:30:40
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FPÖ-Darmann: Bitte keine Kontinuität im Unvermögen der Kärnten-Werbung!

VP-Postenschacher mit SP-Duldung in der Kärnten-Werbung schadet dem Tourismus

Utl.: VP-Postenschacher mit SP-Duldung in der Kärnten-Werbung
schadet dem Tourismus =

Klagenfurt (OTS) - „Die Wirtschaftskammer und VP-Landesrat Christian
Benger sind wild entschlossen, die Ära des erfolglosen
Geschäftsführers der Kärnten-Werbung Christian Kresse weitere fünf
Jahre zu verlängern. Nur weil die FPÖ aufgedeckt hat, dass sie
dieses Ziel mit einer Art „Geheimausschreibung“ durch minimalistische
Einhaltung des Stellenbesetzungsgesetzes in Aufmachung und Frist
erreichen will, wurde dies zum öffentlichen Thema. Man will
qualifizierte Gegenkandidaten gar nicht erst aufkommen lassen,“
erklärt FPÖ-Obmann Gernot Darmann. Für ihn hat die Aussage des
Wirtschaftskammer-Präsidenten Mandl, dass in der Kärnten Werbung
Fortschritte erkennbar wären, Faschingscharakter. „Angesichts des
stetigen Rückgangs der Nächtigungszahlen im Sommer sowie jetzt sogar
im heurigen Winter klingt das wie ein Hohn“, so Darmann. Absurd sei
auch die Gleichung Mandls, wer Kresse kritisiert, sei gegen die
Tourismuswirtschaft. Das Gegenteil treffe zu. „Die Kärntner
Tourismusunternehmen haben genug von Kresse. Ein Marketingchef, der
sich mehrmals kritisch zum eigenen Produkt Kärnten in Bezug auf
Infrastruktur und Qualität geäußert hat, der bei der Kärnten-Card ein
Chaos verursacht hat und der sogar die Unternehmer beschuldigt, die
Nächtigungsmeldungen nicht ordnungsgemäß durchzuführen, ist
ablösereif“, betont Darmann.
Es komme einer gefährlichen Drohung für die Kärntner
Tourismusbetriebe gleich, wenn die ÖVP eine Kontinuität dieses
Unvermögens in der Kärnten-Werbung fordert, indem sie die Amtszeit
Kresses bis 2022 ausdehnen will. LR Benger und WK-Präsident Mandl
gehe es nur darum, den Einfluss der ÖVP in der Tourismusverwaltung zu
sichern. Dafür benötigen sie einen Geschäftsführer, der nicht durch
Leistung legitimiert sei, sondern durch parteipolitischen Gehorsam.
Darmann fordert dringend neue intensive Bemühungen um einen neuen
qualifizierten Chef der Kärnten-Werbung. „Die Frist der Ausschreibung
muss um zumindest fünf Wochen verlängert werden und die Suche muss
auf den gesamten deutschsprachigen Raum u.a. auf Fachmedien
ausgedehnt werden. Zwei Mini-Inserate in österreichischen Zeitungen
mit kleiner Auflage sind viel zu wenig“!
Er appelliert auch an LhStv Dr. Gabrielle Schaunig, diesen
ÖVP-Postenschacher zu beenden. „Als Eigentümervertreterin des
Mehrheitsgesellschafters der Kärnten Werbung, der
Beteiligungsverwaltung, könnte sie eine der Bedeutung der Aufgabe
entsprechende Ausschreibung verlangen. Die SPÖ sollte im Interesse
der Tourismuswirtschaft , dieses VP-Trauerspiel beenden. Tut sie das
nicht, weiß man, dass rot-schwarze Gegengeschäfte laufen“, so Darmann
abschließend.

(Schluss)

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